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1 (1868)
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vorbeirauschenden Allegretto ist eine überaus liebens-würdige Composition.

Die zweite Sonate beginnt mit einem gesangvollenAndante, dessen Vortrag zum Theil auf dem nur bei demClavichord ausführbaren Beben der Töne beruhte, und dasin leisem Gange nach F-rnoll in ein Larghetto übergeht,welches in Melodie und kunstvoller Bearbeitung, so wiein seelenvollem Gesänge dem ersten Satze noch überlegenist. Ein feuriges Allegro (F-dur) von feinem Humor undvoll kecker Wendungen schliesst das Stück.

In der dritten Sonate zeichnet sich ein Cantabile (H-moll 2 U ) als eines der reizendsten, gesang- und melodien-reichsten Stücke aus, die man hören kann. Es ist ein Liebes-gesang, in dem sehnsüchtige Grazie und schwärmerischeTräumerei mit einander wechseln.

Der erste Satz der vierten Sonate ist von feurigerBravour. Der 2. Satz (poco Adagio, Fis-moll) erfordertin seiner sanften Färbung und den zwischen der rechtenund linken Hand wechselnden Figuren einen besonderszarten und gesangvollen Vortrag. Das ihm folgende Allegroist ausgeführter als die Mehrzahl der Bach'sehen Schluss-sätze, glänzend und voll von Leben.

Die fünfte Sonate ist besonders durch den schönenMittelsatz (Adagio maestoso D-moll) ausgezeichnet, dessenAnlage und Ausführung, Charakter, Melodie und harmoni-scher Gang nur schwer auf das Jahr seiner Entstehung(1772) schliessen lassen würden.

Die sechste Sonate endlich, in ernstem Schwünge be-ginnend und in reichster Lebhaftigkeit durchgeführt, mit demeigentümlich geformten Andante in G-moll schliesst miteinem brillanten Allegro in frischer, kecker und kräftigerSprache.

Diese 6 Sonaten sind vor allen geeignet den Gesämmt-typus der Em. Bach'schen Clavier-Sonate zu veranschau-lichen. Ihr lebhaftes Feuer, ihre Grazie, ihr gefühlvollerGesang, ihr brillantes Spiel, ihr spielender Humor und die