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Dresden, Marpurg, van Swieten 1 ) (mit 12 Exemplaren)und bis in die neueste Zeit hineinreichend, von Bismarck,Rittmeister in Schönhausen.
Die Instrumental-Begleitung dieser Sonaten ist ohnejeden concertirenden Charakter wesentlich nur bestimmt,das Hauptinstrument zu heben. So könnten sie, wenn derSpieler die Füllstimmen ersetzt, allenfalls auch als Ciavier-Solostücke gespielt werden. Bach selbst schreibt darüberam 20. September 1775 an.Forkel: „Ich habe doch endlichmüssen jung tliuu und Sonaten für's Ciavier machen, dieman allein, ohne etwas zu A T ermissen, und auch mit einerVioline und einem Violoncello begleitet bloss spielen kann,und leicht sind." Doch ist dies nicht wörtlich zu nehmen;denn bei manchem wie z. B. bei dem Allegro der 3. So-nate, würde die Begleitung stark vermisst werden.
Die Sammlung enthält, zumal in den 3 ersten Sonaten,in der bekannten Form alle Vorzüge und Schönheiten,durch welche sich Bach's beste Cla vi erstücke auszeichnen,in einem ganz besondern Maasse. Es ist in ihnen eineEleganz und Feinheit niedergelegt, wie kaum in einer sei-ner älteren Arbeiten. Melodien, wie die folgende der So-nate II (grazioso poco allegro) in rondeauartiger Bearbei-tung,
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9 Van Swieten, bis zum Jahre 1777 K. K. Oesterr. Gesandterin Berlin, war ein warmer Verehrer der Musik und stand mit Haydnund Mozart in genauem Verkehr. Er war der Verfasser des deutschenTests der Schöpfung, deren Composition er, wie die der Jahreszeitendadurch möglich machte, dass er die dafür nöthigen Summen durchSammlungen aufbrachte.
Bitter, Emamiel und Friedemann Bach. 1*1