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1 (1868)
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den in der Beförderung der Musik unermüdlichen Baronvon Swieten, der zu jener Zeit noch OesterreichischerGesandter am Hofe zu Berlin war.

Die Concerte waren mit besonderer Sorgfalt, obwohlfür die Ausführung leicht geschrieben. Das Ciavier con-certirt mit dem in breiter Behandlung und grosser Selbst-ständigkeit auftretenden Orchester. Der Styl erhebt sichin Grösse der Gedanken und im Charakter des Zusammen-hangs weit über den gewöhnlichen Sonatenstyl. Die Solisind brillant gesetzt, die Wendungen in ihnen frappantund neu, oft von überraschender Feinheit und grosser Ele-ganz. Es fehlt nicht an jenen geistreichen Pointen, dieBach so sehr liebte, und sein humoristischer Geist blickthie und da mit blitzendem Lächeln durch das Gewebe derTöne hindurch.

Mit besonderem Interesse wird man die. thematischeArbeit betrachten, die sich in einigen dieser Concerte,insbesondere denen in F-dur, D-dur und C-moll, in einerfür Bach sonst neuen Weise überaus reich und wirksamgeltend macht. Man sieht daraus, dass der alternde Meistersich keineswegs an den Erfolgen seiner grossen Vergan-genheit genügen lassen wollte, dass er vielmehr in stetigemVorwärtsstreben begriffen war.

Es scheint, als ob der Herausgabe dieser Concertemancherlei Weiterungen und Unannehmlichkeiten voran-gegangen seien. Die im Anhange unter No. 4. abge-druckten Briefe ergeben einige Andeutungen hierüber.

Eicht weniger bedeutend sind die in den Jahren 17761777 erschienenen6 Ciavier-Sonaten mit einer Violine undeinem Violoncell zur Begleitung ," für deren Herausgabe ergleichfalls den Weg des Selbstverlags und der Pränume-ration eingeschlagen hatte. Hiedurc.h waren ihm 390 Abon-nenten mit 534 Exemplaren gesichert. Unter diesen findensich von bekannten Namen und bedeutenden Persönlich-keiten Blumenberg, Professor in Göttingen, Breitkopfund Solni, Burney, Gramer in Kiel, Homilius in

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