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Man sieht, dass Bach in dem Augenblick, wo er denvon ihm sonst verlassenen Hofkreisen wieder näher tritt,sich auch veranlasst sieht, dem Gebrauch der deutschenSprache zu entsagen und auf das Italienische zurückzu-gehen. Er dedicirte dem letzten der Herzöge von Curlandsein Werk in folgender Zuschrift:Altezza Serenissima. IISovvenir demente, del quäle Vostra Altezza Serenis-sima m'lia favorito, mi spinge di consecrarle quest' Opera;tanto per esser il frutto d'una scienza, alla quäle devo ildi Lei Patrocinio, quanto per palesar i miei rispettuosisentimenti di Gratitudine. Gondoni V. A. S. che di tantealtre Dedicazioni segua lo stilo ordinario e l'unico Tenore.Ho stimato giusto di rinviare alla Veritä quel che tantealtre volte ha servito all Adulazione degli autori. Perquesto bramo che sii accetta l'Opera e l'intenzione; e con-sacrandole insieme col Libro tutto me stesso con umilInchino rimango di V. A. S. devotissimo ossequissimo edumilissimo Servitore C. F. E. Bach.

Die eleganten Bedewendungen dieser Zueignung gebenzu erkennen, dass sich Peter III. für Musik im Allge-meinen und für den Componisten, wie es scheint, auchpersönlich interessirt hat, wie denn der Absatz von B a ch' sMusik in nicht unbedeutendem Maasse nach Ourland ge-richtet war*).

Im Ganzen hatte er für diese Ooncerte nur 159 Prä-numeranten erlangt, unter diesen Agricola, Kirnbergerund Fasch, seinen Bruder Bach in Bückeburg, den Kapell-meister Bach in Weimar, Breitkopf, Burney in London,Ebeling in Hamburg, Eschenburg in Braunschweig und

i) Breitkopf's Magazin des Buch- und Kunst-Handels. 1782.10. Stck. p. 788.

Sr. flochfürstl. Durckl. der Herzog von Curland habengeruht, dem Herrn Kapellmeister Bach zum Zeichen Dero gnädigenAndenkens eine goldene Medaille durch einen Curländischen Kaufmannzu übersenden, welche bei Gelegenheit der Anwesenheit Sr. Königl.Hoheit des Prinzen von Preussen zu Mitau geprägt worden."