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nend, dass er mit Quantz, der auf den König ausser-ordentlichen Einfluss hatte und sich dessen auch in hohemGrade bewusst war, auf dem freundschaftlichsten Fussegelebt liat. Doch gab er einst einem Freunde folgendesRäthsel auf:Was ist das fürchterlichste Thier inder Preussischeu Monarchie?" Da Niemand das Räthselerrieth, sagte er endlich:Das ist der Schoosshundder Mad. Quantz. Er ist so fürchterlich, dass sichsogar Mad. Quantz vor ihm fürchtet. Vor dieseraber fürchtet sich Herr Quantz, und vor diesemselbst der grosseste Monarch, den die Erde besitzt."Marquis d'Argcns erzählte dem Könige diesen Scherz,der darüber lachte und nur sagte:Hütet euch ja, lieberMarquis, dass Quantz diese Geschichte nicht er-fährt, sonst jagt er uns alle aus dem Dienst" 1 ).

Bach verliess Berlin, wohin er als Jüngling gekommenund zum Manne gereift war, als ein berühmter Künstler.Dass sein Scheiden von dort nicht unbemerkt vorüberging,bezeugt ein Gedicht der Karschin:

An den Herrn Kapellmeister Bach bei seinem Heim-zuge nach Hamburg" 2 ).

Berlin, den 24. Februar 1768.

Der Du bisher mit süssem SaytentoneDen grössten Erdengott entzückt,

Seitdem, dass er auf väterlichem ThroneRegieret und beglückt,

O Bach, der Du seit Fried rieh's ersten Siegen,Boy Königlicher Sorgenlast,

Sein Herz so oft dem fühlenden VergnügenSanft aufgeschlossen hast,

q v. Ledebur, Tonkünstler-Lexicon. S. 166.

2 ) Hamburger Unterhaltungen 1762. p. 486.