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sah und vorher schon ihn mehrfach durch Zulagen indemselben festgehalten hatte, für das Gegentheil zu sprechenscheinen, ßach's Natur war im Allgemeinen eine nachfreier und selbständiger Entwickelung strebende. l)ie un-geheure Ueberlegenheit des grossen Königs in allen poli-tischen und militärischen Dingen, sowie auf dem Gebieteder geistigen Bewegung überhaupt hatte natürlicher Weisedazu geführt, dass er nach allen Seiten hin bestimmend,allein entscheidend auftrat. Dies konnte Bach nicht zu-sagen. So mag im Laufe der Jahre wohl Manches vor-gekommen sein, Avas zur Entfremdung beitrug.

Es wird erzählt, dass Bach sich eine Zeit lang införmlicher Ungnade befunden habe und in seinem Dienstedurch einen gewissen J. C. Fischer aus Freiburg imBreisgau ersetzt Avorden sei.

Die Ursache soll gewesen sein 1 ), dass Bach, mit an-deren Musikern nach Sanssouci fahrend, durch die schlechtenWege so aufgebracht Avorden sei, dass er, was Avohl keinGeneral habe wagen dürfen, einem Königlichen Haus-offizianten gesagt habe:Sagen Sie unserm Herrn, dassnicht Ehre noch Gewinn uns eine hinlängliche Entschä-digung für solch' einen lebensgefährlichen Dienst bietenkönnen. So lange die Wege nicht verbessert sind, Avirdman uns nicht dazu bringen, wieder hieher zu kommen."Möglich Aväre ein solcher Vorfall Avohl geAvesen. Was ihnaber unwahrscheinlich macht ist, dass über die Persondes Fischer, insbesondere über seinen jedenfalls nur vor-übergehenden Dienst in der Kapelle Friedrich's II. nir-gends etwas aufzufinden geAvesen ist 2 ).

Auch des Königs Sparsamkeit nach dem siebenjährigenKriege scheint den Anschauungen Bach's nicht entsprochenzu haben. Die Gehalte Avaren Avährend der Kriegszeit in

1) A. Rees, Cyelopaedia.

2) v. Ledebur's Berliner Tonkiinstler-Lexieon enthält über denJ. C. Fischer nichts.