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1 (1868)
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sein College für das Flöten-Accompagnement des Königs,grade als er im Jahre 1767 seihst damit umging, seinebisherige Stellung aufzugeben, den festen Entschluss gefassthatte, seinen Dienst zu verlassen. Zelter') erzählt hierüber,dass Bach ihm, wie er dies schon früher gethan, vondiesem Schritte abgerathcn, und als er ihn nicht habe be-wegen können, geboten habe, ihm zu Gefallen mit seinemGesuche an den König nur 14 Tage zu warten. Faschsei hierauf eingegangen und Bach habe in dieser Zeitseinerseits seinen Abschied gefordert und auch erhalten.Er habe seine Verhandlungen mit Hamburg sehr geheimgehalten und der König sei hierüber sehr empfindlich ge-wesen. Fasch habe nun gleichfalls seine Entlassung bean-tragt, aber zunächst gar keine Antwort bekommen. Denn derKönig habe, da auch Salimbeni abgegangen sei, geglaubt,alle seine Leute hätten sich verabredet, Zulage von ihmzu erpressen und sei der Meinung gewesen, dass Hassedie Ursache hiezu sei 2 J. Denn dieser sei vor dem Kriegein Potsdam gewesen, habe dort Back kennen gelernt undbewundert und dessen Talent gegen den König sehr ge-rühmt, so dass dieser auf den Gedanken gekommen sei,er wolle ihm seine besten Leute abwendig machen, umsie nach Dresden zu ziehen.

Bach's persönliches Verhältniss zu Friedrich demGrossen scheint kein besonders vortreffliches gewesen zusein, so sehr auch die lange Dienstzeit, seine ausserordent-liche künstlerische Begabung und der Umstand, dass derKönig ihn offenbar ungern aus seinem Dienste scheiden

1) C. F. Chr. Fasch. S. 20.

Hienach berichtigen sich auch die in der Gazette musicale deParis von 1854 in einemMusikalische Fürsten" iiberschriebenenAufsatze enthaltenen Angaben über Bach's Abgang von Berlin,welche eher einer novellistischen als einer auf wissenschaftlicher Prü-fung beruhenden Darstellung angehören dürften.

2) Zelter sagt in seinen nachgelassenen Papieren:Hasse hattevon Emanuel Bach gesagt: er sei der grösste Componist und Mu-sikus in der Welt."

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