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director an die Stelle des seeligen Herrn KapellmeistersTele m a 11 n! Ich erhielt nach wiederholter aller unter thänigsterVorstellung meinen Abschied vom Könige, und die Schwesterdes Königs, die Prinzessin Amalia von Preussen Hoheit,tliaten mir die Gnade, mich zu Höchst Dero Kapellmeisterbei meiner Abreise zu ernennen."
Gewiss war es dem Könige schwer geworden, sichder Dienste eines Mannes zu entschlagen, der in seinerStellung wie wenige ausgezeichnet ihm seit 27 Jahren ac-compagnirt hatte und an dessen Begleitung er daher sehr ge-wöhnt war. Der König, zwei Jahre älter als Bach, tratin die Lebensperiode ein, wo man seine Umgebung ungernzu wechseln pflegt. Es scheint, dass er Bach's Gesuchum Entlassung aus seinem Dienste, wie dies schon frühereinige Male geschehen war, zunächst zurückgewiesen habe.Man hat nicht unterlassen, dies so darzustellen, als habesich Bach seiner Zeit zu Berlin in einem gewissen Zustandevon Unfreiheit befunden, als habe Friedrich der Grosseihn wider seinen Willen in gewissermassen gewaltsamerWeise zurückgehalten, an der Uebernahme andrer Stellen,die ihm mehr Freiheit der Bewegung gelassen haben würden,gehindert. Diese Auffassung ist offenbar unrichtig. Infrüheren Fällen hatte der König seinem Abgange „durchnamhafte Zulagen zu seinem Gehalte" vorgebeugt.Es würde schlecht um das Ansehen Emanuel Bach's vorder Nachwelt stehen, wenn ein Mann von der künstlerischenGrösse und der persönlichen Bedeutung König Friedrichs,seiner geringen persönlichen Vorliebe für ihn ungeachtet dieerste Veranlassung benutzt hätte, ihm seinen Abschied zugeben. Dass er auch jetzt dies zu vermeiden suchen musste,lag auf der Hand und ehrt den König wie den Diener.Dass Bach aber den Wunsch hegen musste, in freiere Ver-hältnisse überzutreten, ist begreiflich, und so war es ihmnicht zu verdenken, wenn er auf seiner Entlassung bestand,die ihm denn auch bewilligt wurde.
Es war für Bach's Absichten misslich, dass Fasch,