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ungeachtet der dort regierte, nicht, sich in seinem äusserenErscheinen, in dem Reize und der Annehmlichkeit desLebens, in seiner Lage und seinem ganzen Wesen mit demdamaligen Hamburg zu messen.
Dazu kam die grössere Freiheit, deren der Künstlerdoch endlich bedurfte, das Aufhören jenes Zwanges, derwie ehrenvoll er immerhin sein mochte, doch nach fastdreissigjähriger Dauer das innere Leben, die geistige Kraft,. die Elastizität des Denkens und Schaffens dem Formalis-mus und der Steifheit zu überliefern drohte, die naturgemässüberall da eintreten, wo kein Wechsel die Atmosphäre be-lebt und wo die Selbstständigkeit der Anschauungen undEmpfindungen sich den Ordnungen wandelloser Zuständefügen muss, die, wie hoch und gross ihr Inhalt und ihreinnere Nothwendigkeit an sich sein mögen, doch immereinen Zwang bilden. Bach's Geist verlangte nach jenerFreiheit des Schaffens und der Bewegung, welche ihm inBerlin nicht zu Theil werden konnte.
In Hamburg hatte vor Kurzem Tele mann, ehemalsSebastian Bach's Mitbewerber um das Cantorat derThomas-Schule zu Leipzig, sein arbeitsames, langes undehrenvolles Leben beschlossen. Dieser grosse und frucht-bare Musiker, zu Magdeburg am 14. März 1681 geboren,also 4 Jahre älter als Sebastian Bach, den er doch um17 Jahre überlebt hatte, und ebenso viel älter als seinJugendfreund Händel, der 8 Jahre vor ihm gestorbenwar, hatte am 10. Juni 1721 die Stelle als Cantor undMusikdirector am Johanneum zu Hamburg übernommen,und war in ihr bis zu seinem am 25. Juni 1767 erfolgtenTode, also 46 Jahre lang verblieben. Diese Stelle wares, die nun auf Sebastian Bach's Zweitältesten Sohn über-gehen sollte, den die Prinzessin Amalia noch vor seinemAbgange von Berlin zu ihrem Hof-Kapellmeister ernannthatte, einer Würde, die ihn äusserlich zu dem Range erhob,der seinem grossen Vater vom König August III. verliehenworden war. Die Hamburger Zeitungen melden, so weit