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1 (1868)
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tief in das 18. Jahrhundert herüberragenden AdamReincke'ieinen ihrer ersten und bedeutendsten Repräsen-tanten verehrt, hier hatte die deutsche Oper in langer undglänzender Entwickelungsperiode ihren Aufschwung ge-nommen, hier hatten R. Keiser und Händel gelebt undgewirkt und hier hatte Mattheson, der unermüdliche, stetsschreibelustige und schreibefertige Kritiker, die Presse zueinem Kampf- und Tummelplatz für die Kunst und Musik-geschichte seiner Zeit erhoben. Hieher war SebastianBach als armer Knabe von Lüneburg aus gewandert, umzu lauschen, zu hören, zu lernen, und hieher war er alsein Künstler von hohem Range zurückgekehrt, um die Er-fahrung zu machen, dass in Hamburg eine Organistenstellenicht nach dem Maassstabe der Thätigkeit und der Kennt-nisse, die sie erforderte, vergeben werden sollte, sondernnach dem zufälligen Vorrath an Geld, der auf ihre Be-zahlung verwendet werden konnte. Späterhin hatten zahl-reiche Männer, deren Kamen die deutsche Literatur mitdankbarer Erkenntlichkeit aufbewahrt hat, sich nachHamburg gewandt oder doch dorthin ihre Verbindungeneröffnet. Hagedorn, Lessing, der hier seine Drama-turgie geschrieben, Neumeister, Klopstock, Reima-rus, Gerstenberg, Voss, Claudius, Sturm machtendie grosse Handelsstadt zu einem geistig belebten und in-teressanten Aufenthalt. Ihr Umgang, ihre Nähe konnteneinem künstlerisch und lebendig fühlenden Sinne reiche Be-friedigung gewähren. Dazu kam die herrliche Lage desOrts, der nahe Verkehr mit der See, die grossartige Be-wegung, die dadurch für das äussere Leben herbeigeführtwurde, jenes seltsame Gemisch von grossstädtischem Luxusund von speculativer Berechnung, das noch jetzt das Em-porium des deutschen Handels an der Elbe charaktcrisirt,und das sich mit jenen Bestrebungen auf dem Felde derLiteratur und Poesie zu einem eigenthümlich schimmerndenGanzen vereinigte.

Das Berlin von 1768 vermochte, des grossen Königs