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1 (1868)
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Bei dieser Gelegenheit waren auch die Kupferplattenzu Seh. Bach's Kunst der Fuge in seinen Besitz über-gegangen, zunächst wohl zu keinem anderen Zwecke, alsum den Abdruck und die Herausgabe dieses wunderbarenWerks zu ermöglichen. Em. Bach war es, der auf dasOriginal unter die bereits begonnene letzte Fuge, in wel-cher zu den zwei ersten Motiven noch ein drittes in denTönen b a c h tritt, gesetzt hatte:Ueber dieser Fuge,wo der Name Bach im Contrapunkt angebracht worden,ist der Verfasser gestorben."

Marpurg gab dies grosse Werk zwei Jahre späterheraus. Es waren nur wenige Abzüge gemacht worden,und diese deckten die Kosten nicht. Bisherigen Mitthei-lungen zufolge hätten deshalb die Erben die Kupferplattenals altes Metall verkaufen müssen.

Dieselben waren aber in Em. Bach's persönlichemBesitz geblieben. Er selbst ist es, der im Jahre 1756 überderen Verkauf folgendes bekannt macht: ')

Den Herrn Verlegern practischer musicalischer Werkewird hiemit bekannt gemacht, wie ich gesonnen, die sauberund accurat gestochnen Kupfertafeln zu dem vor einigenJahren angemeldeten Fugenwerke meines seh Vaters, desCapellmeisters Job. Seb. Bach, für einen billigen Preiss ausder Hand zu verkaufen. Es beläuft sich die Anzahl der-selben auf etliche sechzig, und sie betragen an Gewichteinen Centner. Von dem inneren Werthe dieses Werks

in der K. Bibliothek zu Berlin befindliche Genealogie der BachischenFamilie, welche,mit eigenhändigen Zusätzen und Verbesserungenvon C. Phil. Emanuel Bach" versehen und für Forkel bestimmt,seiner späteren Lebenszeit entstammt. Den Ursprung und Zweckdieser interessanten Zusammenstellung ergiebt die auf dem erstenBlatte befindliche Bemerkung von der Hand Em. Bach's:BringenSie diese Nachrichten in's Keine, und nehmen Sie daraus, was Siewollen. Den ersten Aufsatz machte mein seliger Vater vor vielenJahren. Durch eine Saubere Feder kann ein Stammbaum, wenn allen-falls etwas fehlet, hinzugeschrieben werden."

L Marpurg, Histor. krit. Beiträge, Bei. II. S. 375.