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auf welches unmittelbar der fugirte Chor No. 9: „Sicuterat in principio, et nunc et Semper, in saeculasaeculorum, Amen" (Allahr. JD-dur) mit dem Bassthemaeinsetzt.
Die Gesangsstimmen, welche dies breite Motiv in ihrervollen Kraft durchfuhren, werden durch die nach und nachhinzutretenden Instrumente, von denen die Bratsche mitdem Bass, die beiden Flöten und die 2. Violine mit demTenor, die 1. Trompete und das 1. Horn mit dem Alt,und die 2. Trompete, das 2. Horn, die 1. Oboe und die1. Violine mit dem Sopran gehen, in mehr und mehr sichsteigernder Wirkung verstärkt. Vom Eintritt des Alt im9. Takt geht die Bratsche zu dem Tenor, die 2. Violinemit der 2. Oboe zu dem Alt über. Beim Eintritt des„Amen" tritt die 3. Trompete mit der Pauke hinzu, sodass von da ab alle Stimmen und das ganze Orchester inThätigkeit sind.
Schon aus diesen Angaben ersieht man, welch eineSteigerung des Gesammt-Effects durch diese Benutzung derTomnassen bedingt wird. Mit dem Amen tritt dem Haupt-thema ein glänzendes Gegenthema hinzu, dessen strengfugirte Behandlung sich durch alle Stimmen in reichenund stark ausklingenden Tonmassen hindurchschlingt. Inäusserst künstlicher Verarbeitung und in sich höher undhöher steigerndem Schwünge arbeiten die beiden Thematagegen- und verbinden sich miteinander. So thürmt sichder Chor zu riesenhaften Dimensionen auf, bis er plötzlich