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ehester, das die einzelnen Sätze der Arie durch lange denMotiven an gehörige Ritornells einleitet und verbindet, zeigt,wo es nicht als Begleitung des Gesangs auftritt, eine be-wegte, oft feurige Haltung. Auch in dieser Arie, wiewohlsie die Grenzen der zu jener Zeit gebräuchlichen Schreib-weise innehält, steht Emanuel Bach freier und höher alsin der grossen Mehrzahl seiner Arien aus späterer Zeit.
No. 4. Solo-Quartett (Andantino E-rnoll %. Streich-Quartett, 2 Flaut, trav., 2 Oboe): „Et misericordia ejus aprogenie in progeniem timentibus eum." Uie 4 Solostimmentreten ohne Vorspiel sogleich mit dem zweiten Viertel ein:
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Dies Quartett bietet eine schön geformte, die wärmsteInnigkeit atlimende Folge harmonischer Melodien-Bildungen,deren seltener Wohllaut den Genius des Tonsetzers in seinervollen Eigenthiimlichke.it offenbart. Die Violinen und Violenbegleiten in stetig fortschreitenden Achtel-Noten die Modu-lation der Singstimmen, während die Bläser zur Verstärkungderselben dienen und, wo der Gesang schweigt, die Melodiefortführen. Während des ruhigen Fortschreitens tönt plötz-lich Avie heller Lichtschein die Melodie des alten Kirchen-liedes: „Meine Seele erhebt den Herrn", von den