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Bei Betrachtung dieser und der späteren Arie für AltNo. 7 „Suscepit Israel" drängt sich unwillkürlich dieFrage auf: warum hat Emanuel Bacli, der sich liier aufdem unzweifelhaft einzig richtigen Wege befand, die Formdes Musikstücks nach dem Inhalt desselben zu bemessen,sich in späterer Zeit fast ausschliesslich zu der alten zwei-teiligen Arienform (mit der Wiederholung des erstenTheils) zurückgewendet? Wäre er auf der hier einge-schlagenen Bahn geblieben!
Dem melodiösen Anfange der Arie tritt bald einzweites kräftiger geformtes Motiv gegenüber:
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Gegen den Schluss hin ist eine im Charakter derHaupt-Melodie gelialtene überaus graziöse Passage einge-dockten. Das Ganze ist ein vollendetes Musikstück imlyrischen Style. Ihm folgt No. 3, eine zweite Arie, fürTenor, Allegro assai G-dur i / i , vom Quartett und zweiHörnern begleitet: „Quia fecit mihi magna, qui potens est,et sanetum nomen ejus. 11 Ein kräftiges, grossartig geformtesMotiv geht bald in glänzende Triolen-Passagen über, diebravourmässig und sehr sangbar gesetzt sind. Das Gr-