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Oboen intonirt, über den Gesang fort. Unwillkürlich wirddie Erinnerung auf Sebastian Bach's „Suscepit Israel"zurückgelenkt. Was der Vater in seiner tiefsinnig ernstenWeise aus der Fülle der ihm in so reichem Maasse dienen-den Kunstmittel gestaltet hatte, das sieht man hier denSohn in der ihm eigenen reizvollen Weise wiederholen.
Zweimal wird der Gesang in die beiden Sopranstimmenverlegt, deren Duos voller Zartheit und Süsse den vier-stimmigen Satz unterbrechen:
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Es ist wenig Besseres im Bereiche der geistlichenMusik geschrieben worden. Die Selbständigkeit in derFührung der Stimme wirkt der bei Eraanuel Bach sonstso häufig angewendeten Homophonie gegenüber auf be-sonders wohlthuende Art.
Merkwürdiger Weise scheint dieser schöne Satz demMeister nicht genügt zu haben. Er hat ihn, gleichfalls alsSolo-Quartett, noch einmal (E-moll Allabr. Adagio) com-ponirt und dabei dem Orchester noch zwei Hörner in g