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Die dem grossen Meister folgende Zeit muss jenenLehrbuclifabrikanteri Dank wissen, dass sie ihm durchilire seichten, seitdem vergessenen Arbeiten Veranlassunggegeben haben, mit dieser kernigen Aeusserung hervor-zutreten ')•
Der Verfasser möchte diesen Abschnitt ungern schliessen,ohne auf ein Curiosum zurückzukommen, das mit einemTlieile des so eben besprochenen Werks, der oben er-wähnten C-moll-Fantasie, in naher Verbindung steht.
Wie man Gedichte in Musik setzt, so ist diese Musikin Worte übersetzt worden, und Gerstenberg war es,der sich dieser sonderbaren Arbeit unterzogen hat 2 ). Siewurde in der Flora 3 ) veröffentlicht 4 ) und enthält nicht
4 ) Eine sehr ausführliche Analyse des oben besprochenen Werkserschien 1763 in der Bibliothek der schönen Wissenschaften und freienKünste; (Leipzig) 10 Bd. 1 Stck. S. 49—65 und 2 Stck. S. 270—292.In neuester Zeit (1853) hat dieses ebenso eigenthümliche als merk-würdige Buch in neuer Bearbeitung eine vierte Auflage erlebt.
2 ) IL W. v. Gerstenberg, geb. 1737 in Schleswig, starb erst1823. Er war zuerst Officier, dann Consul zu Lübeck in DänischemDienste, und lebte von 1785 ab in Altona. Er hat zahlreiche Gedichteund Dramen, darunter das sehr merkwürdige Trauerspiel Ugolinogeschrieben und war besonders als Kritiker von hervorragender Be-gabung.
3) Herausgegeben von C. F. Cramer. (Kiel und Hamburg 1787.)
4 ) Man liest darüber in der Vorrede der Flora:
„Diese höchst originale musikalische Idee bedarf vielleicht mehrals irgend ein Stück der Flora eines Commcntars. Sie, deren ichschon im musikalischen Magazin (Jahrg. I. Th. II. S. 1253) erwähnthabe, kömmt wenigstens einem unserer grössten Tonkünstler — ichnenne ihn — Schulzen, als ein höchst merkwürdiges Meteor vor;und so wagte ich's, ihren Urheber, der vielleicht befürchtet, dass nurwenige sie verdauen dürften, um ihre Bekanntmachung zu bitten.Er gestand sie mir halb ungern zu. Ihre Genesis ist folgende:
Es war gestritten worden, ob auch blosse Instrumental-Musik, beider der Künstler nur dunkle, leidenschaftliche Begriffe in seiner Seeleliegen gehabt, einer Analyse in helleren bestimmteren Zügen fähigsein sollte? Gerstenberg, und auch er nur der einzige Mann dazu,versuchte es und nahm zu der Probe grade ein Schwerstes, was sichnur denken kisst, die bekannte Bach'sche Clavier-Phantasie, derenVerfasser sich's wohl nie hätte träumen lassen, dass der ungebundene