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1 (1868)
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Beben, Brechen, Halten, Schleppen und Fortgehen und ent-wickelt die Kennzeichen des guten Vortrags. Die Fehlerdesselben, die Schwierigkeit, auf den damals gebräuchlichenInstrumenten ein Adagio singend zu spielen oder dasselbedurch zu viele oder zu wenige Ausfüllungen zu verderben,die Notliwendigkeit, den Vortrag nach dem Inhalt des Stückseinzurichten, die Art, Avie man das Studium desselben ambesten zu betreiben habe, alles das wird in klarer underschöpfender Weise dargestellt. Dann geht er zu dereigenen Vertiefung in die Musik über (indem ein Mu-sikus nicht anders rühren kann, er sei denn selbstgerührt), zu der Spielart und ihrer Verbindung mit demInhalte der Musik, den Bezeichnungen, welche für denAusdruck gebräuchlich sind, der Anwendung der Verzie-rungen und Cadenzen.

Dies ist der kurzgefasste Inhalt des Werks, welches,einem edlen und ächten Kunststreben entsprossen, keinanderes Ziel hatte als die Verbreitung der wahren Regelndes Ciavierspiels und des Abweisens alles Dessen, waslediglich formeller Natur Avar oder sich als Charlatanismusdocumentirte. Ueberaus lehrreich und interressant sind diedazwischen eingestreuten Bemerkungen über die Spielartund die SchreibAveise der Franzosen, insbesondere Cou-per ins, dem Em. Bach grosse Anerkennung zu The.ilAverden lässt. Von höchstem künstlerischen Avie musikali-schen Werth ist der erste Artikel des dritten Hauptstücks.

Em. Bach hat dieses Werk kurz nach dem Tode sei-nes berühmten Vaters verfasst, auf dessen Lehrweise undZeugniss er Aviederholt verweisst. Es ist hier eine Dar-stellung der Grundsätze von Seb. Bach's Unterricht imClaA T ierspiel gegeben und insofern ist dies Buch, auch ab-gesehen von seinem materiellen Inhalt, von dem höchstenkunstgeschichtlichen Werthe. Es trägt A 'or Allem zumVerständniss der Art und Weise bei, Avie Seb. Bach'sCiavierstücke gespielt Averden müssen, und veranschaulichtdeutlich den Gebrauch und die Verwendung der damaligen