die variirten Themata dieser Sammlung zählen, die ur-sprünglich wohl für Unterrichtszwecke gesetzt sein dürften.
Nicht ohne grosses Interesse ersieht man im Uekrigenaus diesem Sammelwerke, wie die Männer, die der Kapelledes grossen Königs angehörten, oder ihr doch, wie Kirn-berger und Marpurg, nahe standen, hier miteinanderkünstlerisch vereint arbeiteten. Ebenso sieht man hierdie bedeutenden Theoretiker ihrer Zeit, Bach, Quantz,Marpurg, Kirnberger, unter denen die letzteren drei viel-fach in Fehde mit einander standen, sich auf diesempraktischen Boden friedlich zusammen finden.
Die Mitte des vorigen Jahrhunderts kannte den unbe-schränkten, das gläubige Publikum wahrhaft überfluthendenStrom musikalischer Erzeugnisse nicht, der die Jetztzeitcliarakterisirt. Die Musik war noch nicht Gemeingut allerStände und Klassen der Bevölkerung geworden, wie sie esjetzt ist, so wenig in Deutschland, wie in Frankreich undItalien. Der Verleger von Musikwerken gab es wenigeund diese waren bei dem zweifelhaften Absätze nichtweniger schwierig, als sie es jetzt bei der gesteigertenNachfrage sind. Wie sollten die Tonsetzer ihre Arbeitverwerthen, wenn sie nicht zu Unternehmungen wie dasobige ihre Zuflucht nahmen?
Dies letztere rnuss man, wenn man den biographischenBoden neben der künstlerischen Seite der Sache festhaltenwill, eben auch in's Auge fassen. Ist der specielle Erfolgdes Allerlei auch nicht bekannt, so kann er doch keinungünstiger gewesen sein, da sich daran weitere Unter-nehmungen ähnlicher Art geknüpft haben. Bloss vom Unter-richtgeben und von einem Gehalt von 300 Thlr. liess sichselbst in dem damaligen Berlin nicht leben 1 ).
Als die unmittelbar nächste Fortsetzung des Allerlei
!) Zumal während der Kriegsjahre, wo die Gehalte nicht baar,sondern in fast werthlosen Anweisungen bezahlt wurden. Zeltersagt in der Biographie Fasch's, der unter diesen Verhältnissen sehr
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