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„durch Wort und Gesang so viel bequemer er-reichen lassen." Dass er den grossen Aufwand vonVerdeutlichung, in dem er sich, selbst auf die Gefahr vonSpöttereien hin, ergeht, für nöthig hielt, zeigt nur, wiewenig er selbst glaubte, sicli durch die Musik verständ-lich gemacht zu haben. Dieser Aufwand von Mitteln undErklärungen stand jedenfalls ausser allem Verhältniss zudem sehr untergeordneten künstlerischen Zweck, der damiterreicht werden sollte, und der kaum ein Kunststück, ge-schweige ein Kunstwerk zu Stande zu bringen vermochthat. Der Zopf und eine gewisse pedantische Steifheit sindunverkennbar. Doch ist nicht in Abrede zu stellen, dasssich der beabsichtigte Ausdruck, wenn man ihn einmalzugeben will, an der Iiand des Vorberichts hinreichendverfolgen lässt.
Aehnlich wie bei dem ersten Satze verläuft das Adagio.Der letzte Satz geht in kecker und munterer Bewegunglustig vorwärts. Die beiden Hauptstimmen correspondirenmit einander in Nachahmung, Umkehrung und Ver-schmelzung und-erschöpfen die Motive in acht Bach'scherWeise vollständig, bis sie sich gegen den Schluss hin zuTerzengängen vereinen.
Das Ganze macht einen launigen Eindruck und könnte,wenn es nicht mit so viel Pathos in die Welt eingeführtworden wäre, als ein anspruchsloser musikalischer Scherzim Roccoco-Costiim gelten. Das zweite Trio, in Styl undSchreibart dem vorigen ähnlich, ist doch mehr allge-mein gehalten und erfordert keine so subjective pro-grammartige Auffassung. Es wird in seiner Art mitInteresse gespielt und gehört werden. Die mit einanderconcertirenden Instrumente halten sich von allem Virtuosen-haften fern.
Beide Trii gehören in vollstem Maasse der alten contra-punktischen Schule an, in der Bach erzogen worden war,von der aber sich loszulösen ihm bald gelingen sollte.
Auf die Veröffentlichung der vorstehend besprochenen