Arbeiten folgt eine Reihe von Jahren, in denen er seineClavier-Stücke fast nur in den damals beliebten Sammel-werken, insbesondere in Wewer's Tonstücken, denOeuvres Melles, dem musikalischen Mancherlei undAllerlei, der Collection recreative, in Marpurg'sraccolta und in dessen Ciavierstücken vereinzelt er-scheinen liess.
Unter diesen Arbeiten findet man Stücke von über-raschender Schönheit. Besondere Erwähnung erforderndie Ciavierfugen, deren Bach im Jahre 1750 sechs ge-schrieben, von denen die in Wewer's 1762 erschieneneund 1774 zum zweiten Male in den Tonstücken fiir'sCiavier von Herrn Carl Philip Emanuel Bach undanderen classischen Componisten (Händel, Nichelmann,Kirnberger) neben einer Sonate in F-dur 3 / 4 (vom Jahre1748) abgedruckte:
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Allegro. tr _ o . _ q _ jLZiZ
unstreitig eines seiner interessantesten Ciavierstücke ist.Hier ist der streng contrapunktische Satz mit einer solchendurchsichtigen Klarheit und mit so gefälliger Klangwir-kung in Anwendung gebracht, wie dies bei derartigenArbeiten gewiss zu den grossen Seltenheiten gehört.
Bedeutender noch in Hinsicht der strengen Durch-führung sind die beiden grossen in dem 1. und 2. Heft derMarpurg' sehen Ciavierstücke (1762) verüffentlichtenFugen,welche von dem Herausgeber in den Vorreden mit Genauig-keit analysirt sind. In ihnen finden sich die künstlichsten Ver-bindungen der Motive, die Zergliederungen per diminutionem,motu recto et contrario, die Zusammensetzungen in canoni-scher Weise, die Vergrösserungen, Umkehrungen, Nachah-mungen, kurz alles, was im einfachen und doppelten Contra-punlct und in gelehrter und strenger Satzart geleistetwerden konnte, im ausdehntesten Masse angewendet.