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richs des Grossen begegnet ist, wohin derselbe sichnach dem Tode seines Vaters im Jahre 1748 begebenhatte, um dem Könige dessen schwarzen Adler-Orden zuüberbringen und das für den Soldaten jener Zeit erste Landder Welt in seinem Centraipunkte und in der Person desgrossen Königs kennen zu lernen. Der Graf war in allenWissenschaften hoch gebildet, in der Musik sehr unter-richtet und hat später in dem Engagement ChristophFriedrich Baeh's zu seinem Concertmeister sein Interessefür die Kunst bethätigt. Vielleicht dass durch seinen da-maligen Aufenthalt in Berlin Veranlassung zu dieser Zueig-gung gegeben worden sein mag, wie wohl der Inhalt desWerks dem Ernste und der Grösse des Mannes kaum zuentsprechen scheint, dem es gewidmet war.
Demselben ist keine Dedication, wohl aber folgenderumständlicher Vorbericht vorangedruckt:
„In dem ersten Trio hat man versuchet, durch Instru-mente etwas, so viel als möglich ist, auszudrücken, wozuman sonst viel bequemer die Singstimme und Worte braucht.Es soll gleichsam ein Gespräch zwischen einen Sanguineusund Melancholicus vorstellen, welche in dem ganzen erstenund nahezu bis an's Ende des zweiten Satzes mit einanderstreiten, und sich bemühen, einer den andern auf seineSeite zu ziehen; bis sie sich am Ende des zweiten Satzesvergleichen, indem der Melancholicus endlich nachgiebtund des andern seinen Hauptsatz annimmt."
„Im letzten Satze sind und bleiben sie auch vollkom-men einig; wobei man aber anmerken kann, dass der Me-lancholicus den Anfang durch einen zwar ziemlich munte-ren und einigermassen tändelnden, doch aber auch dabeimit etwas mattem vermischten, und überhaupt in etwaspathetischen Hauptsatz macht: bei dessen Ende sich einkleiner Anfall von Traurigkeit zwar zeigen will; welcheraber sogleich nach einem mit Fleiss gesetzten kleinenStillstand durch ein paar lebhafte Triolen vertrieben wird.Der Sanguineus, welcher des Andern sein Nachgeben billig