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durch dazwischengeworfene Fermaten der Gedanke abge-brochen und wiederangeknüpft wird, seinen besten Ar-beiten zugezählt -werden, während in der Sonate P. IV.No. II. aus E-dur die volle Kraft und Grösse seinesspäteren Styls, in dem reizenden Andantino (E-moll 2 / 4 )aber die ausdrucksvolle Cantilene vorherrscht, in der Bach,zu seiner Zeit unerreicht, für spätere Zeiten ein Mustergeblieben ist.
Dieser bedeutungsvollen Anläufe ungeachtet aber warselbst in viel späteren Jahren sein Styl noch nicht in sichabgeklärt und fest. Dies zeigt sich in den:
„Zioey Trio, das erste für zwo Violinen und Boss, daszweyte für 1 Querflöte, 1 Violine . und Bass, bei welchenbeyden aber die eine von den Oberstimmen auch auf demFlügel gespielet werden hann, verfertiget und Sr. Erlauchtdem Mbchgebohrnen Grafen und Herrn, Herrn Wilhelmdes Heiligen Hämischen Reichs, wie auch regierenden Grafenvon Schaumburg, Grafen und edlen Herrn zur Lippe undSternberg etc. in Unterthäniglceit zugeeignet."
Diese Trii, in Nürnberg bei Schmidt (ohne Angabedes Jahres) gedruckt, waren das erste im Jahre 1749, daszweite 1748 gesetzt und tragen in Inhalt und Form denvollständigen Charakter dos alten Styls an sich, wie er inder Verkümmerung der contrapunktischen Ueberreste ausder Vorzeit mit Zopf und Perrücke einherschritt. Wenn-gleich zunächst für die bezeichneten Instrumente gesetzt,ist die Compositum doch so beschaffen, dass man sie, zu-mal wenn der Spieler des Accompagnements mächtig ist,am Ciavier spielen kann. Es ist daher kein Bedenkengetragen worden, sie unter den hieher gehörigen Arbeitenmit zu besprechen.
Wie Bach dazu gekommen, dem berühmten, wie We-nige ausgezeichneten Manne und grossen Feldherrn geradeeine solche Arbeit zu widmen, wird schwer ermittelt wer-den können. Es ist wahrscheinlich, dass er den GrafenWilhelm von Schaumburg-Lippe am Hofe Fried-