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Diesen beiden Sonaten-Werken schliessen sicli in derReihfolge der Veröffentlichung zunächst an:
2 Concerti per il Cembalo Concertato accompagnato da2 Violini, Violetta & Basso,bei B. Schmidt in Nürnberg im Druck erschienen, daserste in D-dur Allabr., das zweite in B-dur 4 / 4 . BeideConcerte, in den Jahren 1743 und 1749 entstanden 1 ), be-wegen sich in dem grossen Concertstyl, den Bach beiallen seinen derartigen Arbeiten in Anwendung gebrachthat. Man findet in ihnen nicht die Gelegenheit zu schim-merndem Virtuosenthum, sondern zu künstlerischer Gel-tendmachung der Gegensätze zwischen dem Ciavier unddem Orchester, das überall mit dem Solo - Instrument or-ganisch verwachsen ist. Voller Leben, Geist und Feuer,entwickelt sich in ihrer thematischen Behandlung, wie inder Erfindung der Motive und der grossartigen Behand-lung des Stoffes eine Vollendung, welche den Meister er-kennen lässt und von dein bedeutsamen Fortschritt gegen-über den vorangegangenen Arbeiten ähnlicher Art Zeugnissgiebt.
Dass Bach's Styl aber auch zu jener Zeit nochschwankend und unfertig war, bezeugen ferner drei Arbeitenaus dem Jahre 1744, von denen die eine, eine Sonate inF-moll, die späterhin bei Gelegenheit des Musik. Allerleibesprochen werden wird, obschon seinen allerbesten Clavier-stücken angehörend, doch entschieden den älteren Stylzeigt, während zwei Sonaten aus demselben Jahre, in denOeuvres melees abgedruckt, sich jener Auffassung zuneigen,die seinen späteren Arbeiten eigen ist. Von diesen kanndie Sonate in D-moll P. III., in Bezug auf genialeBehandlung, auf Freiheit der Bewegung und in dem letztenSatze wegen der aphoristischen Kühnheit, mit welcher
i) Bach selbst in seiner Biographie (Burney a. a. 0. III. S. 203)giebt die Jahre der Entstehung auf resp. 1745 und 1752 an. ObigeAngabe ist dem Nachlasskatalog entnommen. Es kann füglich dahingestellt bleiben, welche Bezeichnung die richtigere sei.