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1 (1868)
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von Johann Sebastian .Bach" besonders herausgegeben,und ist vielfach für eine Arbeit des Vaters gehaltenworden.

Im Ganzen ist bei der Beurtheilung dieser Sammlungfestzuhalten, dass Emanuel Bach, damals 26 Jahre alt,sich in einem Entwickelungsstadio befand, welches ihmdie volle Entfaltung seiner Erfindungsgabe in Melodie undForm noch nicht gestattete. Demnach sind diese Sonaten,so hoch ihr kunstgeschichtliches Interesse zu schätzen ist,doch nicht denjenigen Arbeiten zuzuzählen, deren Wesensich über das Niveau dessen emporhob, was in seinerZeit gut und bedeutend genannt werden konnte.

Ungleich höher, wenngleich noch in demselben Gangeder väterlichen Gedankenfolge und Schule stehen die,1743 im Druck erschienenen sogenannten Würtember-gischen Sonaten:

Sei Sonate per Cembalo dedicateAll' Altezza Sere-nissima di Carlo Eugenio Duca di Wirteinberg e Teclch,Conte di Montbeliard, Signore di Heidenlieim, Cavalier delTosou d'Oro, e Maresciallo di Gampo supremo delV inclitoCircolo di Sueviä etc. Composte da Carlo Filippo EmanueleBach, Musicö di Camera di S. M. il Tie di Prussia etc. etc.Opera II do. Alle spese di Giovanni Ul.rico Haffner, In-tagliatore in rame e Virtuosi di Liuto in Norimberga."

Es scheint, dass die italienische Sprache in Berlin fürmusicalische Dedication.cn unentbehrlich gehalten wordensei. So ist in ihr auch die Zueignung verfasst, mittelstderen diese Sonaten an einen Fürsten gelangen sollten,der bald genug in einem unrühmlichen Feldzuge gegenFriedrich II. verwickelt, durch seine Kämpfe mit denWürtemb ergischen Ständen, durch die Einkerkerung Mo-ser's auf dem Hohentwiel und Schubarth's auf demHohenasperg und durch sein gänzliches Verkennen dergöttlichen Funken, die die Natur in den grossen deutschenDichter aus dem Schwabenlande gelegt hatte, eine traurigeBerühmtheit erlangen sollte, und der doch schliesslich in