Geschrieben in strengem, meist dreistimmigem Satze, sindsie in den Motiven weniger bedeutend als man es vondem Sohne Sebastian Bach's erwarten sollte, dessenSchule sonst deutlich erkennbar ist. Zwar finden, sichüberall Züge geistvollster Behandlung und zumal in denlangsamen Sätzen eine Fülle gesangreicher Motive, dieschon hier die Iiaupt-Tendenz des Meisters nach gefühl-vollem Ausdruck bemerkbar werden lassen. Doch machtsich auch eine gewisse Breite der Behandlung geltend, dienicht überall Interesse erregt.
Abweichend von dem sonstigen Style der Zeit, aneinzelne Wendungen an die Ciaviersachen seines Vaterserinnernd, in gewissem Sinne in eine viel spätere Zeitvorgreifend ist das sich zweimal wiederholende Recitativdes Andante in der 1. Sonate:
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dessen declamatorischer Charakter recht deutlich auf diesingende Art zurückweist, die Bach bei seinen Ciavier-sachen, wie bei dem Clavierspiel überhaupt als nothwendigvoraussetzte.
Das Adagio in Cis-moll in der 3. Sonate mit den indreistimmigem Satze nach Alt-Bach'scher Art sehr schöndurchgeführten Motiven verdient besondere Erwähnung.Die 5. Sonate (C-dur) war bei .T. C. Westphal u. Comp,unter dem Titel „C-dur-Sonate per il Cembalo Solo