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notliwendige Folge seiner bisherigen Vorbereitungen er-kennt l ).
Interessant genug wäre es gewesen zu erfahren, auswelchen Gründen Sebastian Bach für seinen Sohn gradedie amuuthige Oderstadt Frankfurt als Universität gewählthatte, da diese doch nach den Reisebegriffen seiner Zeitden sächsischen Landen ziemlich fern lag, während andereHochschulen, z. B. Merseburg, Wittenberg und Halle ihmso viel näher und bequemer gewesen wären. Seinen SohnFriedemann hatte er in Leipzig studiren lassen. Viel-leicht hatte er grade aus dieser Erfahrung gelernt, vonwie grossem Werthe es ist, wenn die Jugend, eine Zeitlang von ihrer gewöhnlichen Umgebung getrennt, siclidurch das Leben mit und unter Fremden einen erweitertenGesichtskreis, grössere Selbständigkeit der Gesinnung underhöhte Erfahrung sammeln könne.
Welcher Art die Uebung der Musik damals in demalten Mess- und Hanse-Platze Frankfurt gewesen, das zuermitteln ist dem Verfasser, dessen glücklichste Lebenszeitin die musikalischen Bestrebungen jener Stadt fällt, nicht
') Durch diese aufE. Bach's eigener Darstellung beruhende Mit-theilung berichtigt sich zugleich die Nachricht der Leipziger Allg.Mus.-Ztg. von 1800 S. 4. über die Art und Weise seiner Anstellungbei Friedrich II. Danach hätte er schon lange in Berlin gelobt,ohne dass der König von ihm Notiz genommen gehabt hätte. Endlich seier zu ihm beschieden worden, um vor ihm zu spielen. Friedrich II.habe ihn gefragt: „Kann Er auch über unbeziffertem Bass aus demStegreif eine Melodie herunterspielen?" Bach habe geantwortet: „Ichwill es versuchen, Majestät." Nun habe ihm der König die Bassstimmeeiner Graun'schen Sinfonie vorgelegt, von der er gewiss gewusst habe,dass sie nie in andern Händen als den seinigen gewesen. Bach habesich an das Ciavier gesetzt, die Stimme verkehrt auf das Pult ge-stellt und meisterhaft gespielt und Friedrich darauf geantwortet:„Nun sehe ich, dass man mir nicht zu viel von Ihm gesagt hat unddass Er sein Handwerk versteht." Die Mus.-Ztg. setzt hinzu: Dieswar Alles, wodurch der deutsche Künstler vom deutschenKönig belohnt worden ist! Bach's eigene Lebensnotizen strafendie Erzählung wie die darauf gebaute Schlussfolge Lügen.