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1 (1868)
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gelungen. Rochlitz 1 ) sagt hierüber:In Frankfurt gabes fast nichts an Musik. Emanuel rnusste alles erstschaffen. Fies gab ihm reiche Gelegenheit, Fertigkeitenund Erfahrung zu sammeln." Dass hienach diemusi-kalische Akademie", die Bach geleitet haben will, gradevon grosser Bedeutung gewesen sein sollte, ist nicht zuvermuthen. Zu jener Zeit können dort ausserhalb derUniversitäts - Kreise nur geringe musikalische Mittel vor-handen gewesen sein; denn Frankfurt war trotz Messeund Universität bei weitem kein Leipzig. Vermuthlich istdie Musik im Wesentlichen dort als ein Theil des gottes-dienstlichen Cultus geübt worden und nur bei besonderenVeranlassungen mit in das Universitäts-Leben übergetreten.Fas Einzige, was aus jener Zeit aufgefunden worden, sind3 Musiktexte:

der eine zur Einweihung der dortigen Unter-Kircheam 1. Advents - Sonntage 1736, wohl nach einerRenovirung im Innern der Kirche, welche im15. Jahrhundert erbaut, schon im 16. Jahrhundertlutherisch geworden war;der andere für eine von den Studenten der Universitätdem Markgrafen Friedrich Wilhelm und seinerGemahlin am 18. März 1737 aufgeführte Cantate;der dritte gleichfalls für eine von den Studenten beiAnwesenheit Königs Friedrich Wilhelm I. zurMartini-Messe 1737 aufgeführte Cantate.

Fiese Texte sind im Anhange zu diesem Theil ab-gedruckt. Wenn Emanuel Bach's Angabe:dass eralle damals vorfallenden öffentlichen Musiken bei Feier-lichkeiten dirigirt und componirt habe," wörtlich zu nehmenwäre, dann würde man in diesen übrigens mehr als mittel-mässigen Texten mindestens einige Ueberbleibsel aus jenerseiner ersten Zeit selbständigen Schaffens besitzen.

In der Genealogie der Bach'sehen Familie ist dem

') Für Freunde der Tonkunst. Bd. 1. S. 282.