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1 (1868)
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class er dort bis zum Jahre 1738, also 3 Jahre gebliebenwar. Da er nun schon vorher in Leipzig eine Zeit langdem Studium der Rechte obgelegen hatte, so lässt sichsckliessen, dass er etwa bis zum Ende seines 19. Lebens-jahres (1733) die Thomas - Schule besucht hat.

In dieser Anstalt, die grade in den letzton Jahrenseiner Schulzeit unter Gessner's Leitung stand, wurde, wiebekannt, ein gelehrter, streng wissenschaftlicher Unterrichtertheilt. Diejenigen, die auf ihr die Reife zur Universitäterlangten, verliessen sie mit der vollendeten Schulbildungihrer Zeit.

Wenn man dies und die vier Studienjahre EmanuelBach's in Leipzig und Frankfurt im Auge behält, so wirdman leicht erkennen, dass er in sorgfältiger Erziehung zueiner höheren Bildung gereift sein musstc, als der Mehr-zahl seiner Standesgenossen sonst zu Theil zu werdenpflegte.

Diese Woldthat hat ihn durch sein Leben begleitet.Er war mit Graun der einzige Musiker aus der erstenHälfte des Jahrhunderts, der der Feder völlig gewachsen war.

Ueber den Gang, den seine musikalischen Studien ge-nommen haben, ist nur wenig bekannt. Er selbst sagtdavon:In der Composition und im Glavierspielen habeich nie einen anderen Lehrmeister gehabt als meinenVater."

Freilich war dieser Lehrmeister der erste, den dieWelt damals aufzuweisen hatte. Und sonach ist in jenenwenigen Zeilen genug gesagt. Dass er ausser dem (Jlavier(und selbstverständlich der Orgel) noch andere Instrumentespielen gelernt habe, davon ist nirgends eine Spur zu ent-decken. Reichardt, der mit der Lebensgeschichte Bach'sbekannt genug geworden war, behauptet 1 ), dass derselbevon Natur aus links gewesen sei, und daher in der ersten

') Selbst-Biographic. Leipzig. Allg. Mus. - Ztg. Jahrg. 16 (1814)No. 2.