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1 (1868)
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Städten zu gestalten pflegt, die Umgebung eines thätigenKünstler lebens, in dem, was gefördert wurde zur EhreGottes geschah, innerhalb deren die ersten Jahre seinerKindheit, seine Knaben- und Lehrzeit verlaufen sollten.

Ihm hatte die Natur einen heiteren klaren Sinn ver-liehen, der sich an das Leben anschmiegen konnte, wie esihm grade entgegen kam. Schon in früher Zeit tratder ihm später so eigenthümliehe Hang zum Muthwillenund zur Neckerei hervor 1 ). Ueber ihm waltete die Liebeeines Vaters, der in eigener harter Schule erstarkt, ihmmit iestem Sinne die Bahn vorzuzeichnen vermochte,die er innehalten sollte, bis er mit selbständigem Willensich bewegen durfte. So bietet die Jugendzeit EmanuelBach's kein Suchen und Irren, kein Ausweichen nachrechts oder links, kein Schwanken und Flattern von liiernach dort, sondern sie zeigt den ruhigen Gang einer vonsicherer Hand geleiteten Erziehung, deren wolilthätigeReflexe sich bis in seine späteste Lebenszeit bemerkbarmachen.

Als sein Vater Weimar verliess, war» er 3 Jahre alt.In seinem 1(1. Jahre stehend kam er nach Leipzig. Erselbst sagt über seine Jugendzeit in der biographischenSkizze, die er im Jahre 1773 aufgezeichnet hat, nichts als'-):Nach geendigten Schulstudien auf der Leipziger Thomas-Schule habe ich die Rechte soavoIiI in Leipzig als nachherin Frankfurt an der Oder studirt."

Diese magere Notiz meldet eben nur die nackte That-sache, dass er seine Schulzeit mit besonderem Erfolgedurcharbeitet hatte. Noch in späteren Lebensjahren zeigteer gern die günstigen Zeugnisse vor, die er hierübervon dem damaligen Rector Ernesti in Händen hatte.Sonst weiss man, dass er' im Jahre 1735, also in seinem21. Jahre, nach Frankfurt zur Universität gegangen und

') Rochlitz, für Freunde der Tonkunst. I. 280.2 ) Burney, Musik. Eeise. Th. 111.