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Wo ich im Glanz sie sah,So herrlich, so zum Lieben,
Stand sie zum Abschied da.
Nun liegt sie längst im Frieden,In stiller Rast und Ruh,Ich stenre schnell hieniedenAllein dem Hafen zu;
Doch wenn die Sternlein blinken,Wie Lichter auf der See,
Wenn sie wie Aeuglein winken,Und ich verstummend steh',
Dann zieht ein süßer SchauerDurch den betrübten Sinn,Vergangen ist die Traner, —Ihr Bild tritt vor mich hinUnd spricht: Laß ab vom Weinen,Wir leben ja dem Herrn!Der Tag, wo er vereinenUns wird, ist nicht mehr fern!
1884—1888.
Mit schwerem Herzen
Herr, ich vertraue dir;
Vergieb mir, daß ich zagteUnd dich voll Kummer fragte:O warum mir, nur mir?
(Julius Sturm.)
reiste ich nach Ablauf der
Sommerferien 1883 nach Holzminden zurück, um mich aufdas Abitnrientenexamen Ostern 1884 zu rüsten. Da gab'snoch manche Lücke auszufüllen, aber mit Gottes Hülfe istes mir gelungen, die nicht leichte Prüfung zu bestehen.Ich war froh, daß ich nun wieder in meine Heimath zurück-kehren konnte, denn ich gedachte in der Nachbar-UniversitätGöttingen Theologie zu studieren. So konnte ich nunwieder bei meinem Vater und bei meiner Schwester sein,das war schon lange mein geheimer Wunsch gewesen.Wenn ich mich wohl auch all des Guten und Schönen da
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