Seitdem dieses Vorwort geschrieben, sind wiederumacht Jahre verflossen. Die fleißige, ohn' Ermüdenthätige Hand ruht nun schon eine kleine Weile imGrabe, und das treue Herz, das in ungefärbterLiebe für alle Glieder unserer Familie schlug, stehtnun stille. Segnend mit viel tausend Thränenhaben wir die Augen zugedrückt eines Mannes, deres mit seinem Christenthum und seinem irdischenBerufe ernst nahm, wie Wohl selten einer, einesVaters, der die Seinen auf betendem Herzen trug,und dessen größte Freude in der Ewigkeit es seinwird, wenn alle die Seinen mit ihm beim Heilandvereinigt werden. Wie er im Irdischen treu bisins Kleinste war, so waren es auch seine liebstenGespräche, wenn er mit uns und besonders mit mir,der ich die letzten acht Jahre stets um ihn gewesenbin, den Heilsplan Gottes zu unserer Seligkeitbesprechen konnte. Und wie gern haben wir seinenerquickenden Worten gelauscht! Eine umfassendeKenntniß des göttlichen Wortes, ein tiefes Ver-ständniß und eine wunderbare Gabe der Aus-legung desselben waren ihm eigen, so daß er wohlberufen war, durch Wort und Schrift Zeugnißabzulegen.
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