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draußen je und je gefreut habe, so ließ doch mein Herzstets den Wunsch laut werden: Ich möchte heim! Lome,svest Iroms! Wie jauchzte mein Herz, als ich die be-kannten Berge und Thäler der Heimath wiedersah, als mirim Glanz der Morgensonne mein Vaterhaus entgegen-leuchtete, wohl vereinsamt, aber noch immer eine Stätteder Liebe und des Friedens.
Ich begann nun Ostern 1884 an der Universität zuGöttingen meine Studien, zuerst theologische, und hörte alles,was es auf diesem Gebiete Wissenswerthes giebt. Daneben abertrieb ich fleißig Litteratnr, Geschichte und Philosophie nndbin in diesen Gebieten ein eifriger Streber gewesen. Esist hier nicht der Ort, eine Darstellung meines Bildungs-ganges zu geben. Das würde den Rahinen dieser Familien-geschichte weit überschreiten und zu tief in gelehrte Sachenhineinführen.
Von dem sehr oft ausartenden studentischen Treibenhabe ich mich, gleich hundert anderen, ferngehalten. EinUmgang mit einigen guten Schulfreunden, sowie diehäufigen Besuche im Vaterhause haben meine freie Zeitin anmnthiger, mich völlig zufriedenstellender Weise aus-gefüllt.
Ich wollte möglichst viel lernen; ein Brotstndium warmir von je zuwider. Der liebe Gott hat es ja so gefügt,daß ich nun auch ein Amt, wenngleich privater Natur,bekleide. Er gebe mir Kraft, in dieser Stellung rechttreu zu wirken. Meine Universitäts- und spätere eigeneStudien verwerte ich in der Ausarbeitung litterarischerund wissenschaftlicher Veröffentlichungen und bin froh, daßmir Gott diese Gabe verliehen hat. Das ist mir mehrWerth, als eine hohe Stellung in der Welt.
Das Jahr 1885 brachte verschiedene Reisen und Be-suche. Im Januar reiste mein Vater in das Stephans-stift vor Hannover, um mit dem Vorsteher desselben, HerrnPastor Fricke, eine Angelegenheit zu besprechen, welche dieVerheirathnng eines unserer früheren Zöglinge betraf.Mein Vater bemerkt hierzu in einer handschriftlichen Notiz: