Vorwort.
Fünfzig und noch sicbcn drnbcr,
Herz, aufs Schwancnlicd gedacht!Denn wer weiß, wer diese StundeHolz zu deinem Sarge macht?
Graue Muse, frisch gesungen,
Eh' du wegen ZeitverlustBei erfolgtem letzten SchlageGanz und gar pausieren mußt.
ieben und fünfzig Jahre meines Erdenlebens liegendurch die Gnade meines Gottes hinter mir.Ueber ein halbes Jahrhundert hat mich feine Handgeführt und feine Aufsicht meinen Odem bewahrt.Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht,was er dir Gutes gethan!
Manche Last und schwere Arbeit, manche Sorgeund Plage, die mir die gute Hand Gottes auferlegte,habe ich nach seinem Willen getrageil und dabei diegnädige Hülfe Gottes immer wieder erfahren. Gelobtsei der Herr täglich! Gott legt uns eine Last auf,aber er hilft sie uns auch tragen. Wir habeneinen Gott, der da hilft und den Herrn HERRN,der vom Tode errettet.
Nicht immer geht das stille und bescheideneAnstaltsleben feinen gewöhnlichen Gang, in jedemFamilienleben stehen Denksteine von Tagen undZeiten, die von den gnädigen Führungen Gottes