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3 (1893) Vom Jahre 1879-1893
Entstehung
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O wie bald kannst dn es machen,

Daß mit Lachen unser Mnnd erfüllet sei.

Du kannst durch des Todes Thüren

Träumend führen

Und machst uns ans einmal frei.

So ist sie denn heimgegangen in die ewige Heimathunsere liebe, gute Mutter. Das treue Herz hat ausge-schlagen für diese Welt, und einsam und verlassen stehenwir armen Waisen an dem frischen Grabeshügel. Welcheine Welt von Liebe und Güte ist in diesem kleineu Raumeingeschlossen! Es ruht darunter ein Herze, das in treueraufopfernder Liebe auf dieser Welt geschlagen, sorgend fürdeil Gatten und die Kinder, fest vertrauend im Leben undSterben auf Jesum Christum, der durch seineu Tod sieerlöst und dem Tode die Macht genommen hat. Und nunhat er sie durch die Thür des Todes hineingeführt in seinhimmlisches Reich. Er hat sie je und je gcliebet, darumhat er sie zu sich gezogen aus lauter Güte.

Der Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blühetwie eine Blume ans dem Feld; wenn der Wind darübergehet, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sienicht mehr." So ist's mit dem Leben ans dieser armenErde bestellt. Menschen blühen auf wie die Rosen imLenze, und nach einer kurzen Spanne Zeit fähret derHcrbstwind dahin über die welken Blätter. Auch dn liebMüttcrlcin, bist hinweggegangen von dieser kleinen Erde,wie ein Nosenblatt vom Winde hinwcggenommen wird.Aber die Spur von deinen Erdentagen wird bleiben imSegen immer und ewiglich.

Dir ist jetzt so wohl in deinem engen Hause; der Todhat Ruhe deinem Harm gebracht, die dir das Leben nichtvergönnte. In deine stille Klause hinein, dn theucre Ent-schlafene, dringt nicht des Werktags Lärm und Getöse.Fernab wogt das Getriebe der Menschen, ewig hastendund jagend, ruhelos und friedlos.

Hier ist so tiefer Schotten,

Du schläfst in guter Ruh,

Es deckt mit grünen Matten