vcrm. in erster Ehe: Anna von Rclow-Pccst, efr, Elzow Brgm., wahrscheinlich: 3 Söhne,2 Töchter,
venu, in zweiter Ehe: Gertrud von Pntkamer-Barnow, vergl, Elzow Brgm., lebte noch 1567,wahrscheinlich: 2 Söhne, 1 Tochter, Die 2 Söhne waren beim Lodeüberfall (1517) nochKinder:
-» I. - 203,
2. - 204,
». - 205,
4k. Anna, verm, Friedrich Heinrich Mantenffel-Trienke, sie war Wittwc 1543, vergl. Elzow Brgm.,5. Margarete, verm, Jochim Schmeling-Gieskow, Elzow Brgm,, kinderlos,
I» - 200,
7. - 207,
8. Ursula, geb. . . f . . ., verm. Peter von Colreps, Halbschwester zn 4., Elzow Brgm.Alt-Lassene. (Tafel ^ I.)
203. Henning, geb. c. 1470 (?), lebte 1493—1511., f e. 1512.
Das; von ihm die Linie des Achat, - 209 - abstammt, beweisen Urkunden und die Angabebei Elzow Brgm.,
verm. Barbara Miinchow, Elzow, ihr Wappen ans dem Gedenkstein des Achatz -209- unddes Peter -214- zn Lassene, 2 Söhne (oder 3?):
, - 208,
Ä. - 209,
- et, kratrsL: Anselm (?) 1541 ans einer Quittung wegen der Kaktenhagencr Verpfändungseitens der Wedelstädte ist er Zenge.
204. Georg Erwürben, geb. e. 1480, f 1521; war (1497) Ritter der Herzogin Anna von Polen,zweiten Gemahlin des Herzogs Bogislav X; später Domherr von S. Ottcn in Stettin ?c.-Vvrsteher der Mnrienbrnderschaft in Barth; (1504) stndirte er in Bologna nnd zwar alscwelöMcmtunw enminonsis; (1509) ist er Sekretär des Herzogs Bogislav X., unvermählt.
205. Elans, geb. vor 1500, ß 1530; verwickelt in die Lodefehde,
vcrm. vor 1517 Agnes Blankenburg, des Michael Bl. Tochter, geb. . . f e. 1517, infolge desUebcrfalls von Cordeshagen: man stieß sie mit einer Armbrust, so das; sie in das Herdfcnerfiel, durch den Schrecken nahm sie nnd ihre Leibesfrucht Schaden. Ihre Aussteuer wurde vonihren Brüdern zurückverlangt, weil sie kinderlos verstarb; kinderlos.
cincn Wedelstädtschcn Schuldschein Pfandrechte in Kaltenhagen. Die gewaltsame Einziehung der Pachten vonden säumigen Bauern seitens der Kamele nahm Lade als Grund zur Fehde. — Simon hatte ehedem vom BischofMartin Karith die Stadt Bublitz gekauft, der Bischof fürchtete die zustehende Restzahlung von S. Lodc nicht zuerhalten. Simon Lode wurde der Strns;cnränberci in Colbcrg angeklagt und (1512), als man seiner im Danz-krngc habhaft geworden war, gerichtet. Darauf gab der Bischof Bublitz an Jacob Kleist, der sich Hast nndVerfolgung des Bruders Henning Lodc zn Kaltenhagen und Gnst bei Bublitz natürlicherweise zuzog. Ilm dasbischöfliche Kanfgeld für Bublitz zu retten, liest sich Martin Karith den Pcrkanf der Stadt nnd des LandesBublitz seitens des Papstes n. s. w. bestätigen: sogar verpflichtete er sich, das Geld sofort zum Ankauf des BasierKlostcrhoscs zu verwenden und an den Abt von Dargun zn zahlen. Auf Martin werfen diese Lodchnndcl einbedenkliches Licht; Rango origlnos bestätigt es, indem er sagt: psenrs äoenik Coldorxonsos in oausa Simonisad Pocke. Die banales (kokdorg'. von Rango haben eine nähere Darstellung enthalten, sie sind aber verloren ge-gangen, vergl. Riemann Colbcrg nnd dort Quellen zu Ricmanns Werke. — Auch benutzte beispielsweise BischofMartin die Fehdcpartci der Martern, welche ihren von den Danzigcrn als Strastcnränber, wie Simon Lodc znColberg, gerichteten Bruder gegen Danzig rächten, nnd unterstützte die Freibeuterei dicscrart ohne Scheu „weiler gegen die Stadt Danzig etwas hatte." — Vergl. Brgm. nnd Simmcrn.