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Beiträge zur Geschichte der Familie von Kameke
Entstehung
Seite
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die Güter Nassow, N'enenfeldc. Cratzig, Bieter an den Bischof van Cammin Philipp Lümbach VvnNchbcrg nm das Jahr 1380 verkauft habe. Die angeführten Stellen ans RnnAvnis oriZiuibns?nmc>rnniei8 p. III und 280 sagen nur, dasz fvlcheS ein gewisser: Henning Kranckspar gewesen,dessen Familie 1006 ansgcstvrbcn ist und Bnlgrin im Bclgardcr Kreise besessen. ZNan vergleiche hier-mit Brüggcmann Beschreibung vvn Pommern Th. II. Bd. 2 p. 579 und 640.

Weniger nm nnsern Herren Vettern darznthnn, dasz ich mich mit der Anordnung und Er-forschung unserer Familicnnachrichtcn mehrfach beschäftigt habe, als um zu zeigen, dasz wir überAlles, was in genauer Bestimmung früherer Personen und Zeit geschehen ist, noch gar sehr imDunkel schweben, habe ich diese Einzelheiten ausgeführt, die nur eigentlich Werth haben für denjenigen,der die vben erwähnten älteren Stammbäume und Verzeichnisse noch besitzt und ihnen Glaubenbcimiszt.i 7)

Sämmtliche Sammlungen von Familiennachrichten mit Ausschluß derjenigen Vvn 1722scheinen von den Grafen von Kamekc veranlaßt worden zn sein und haben, wie es scheint, die Be-arbeiter der Verzeichnisse selten die nöthigen Aufschlüsse erhalten, selbst nicht die bereits vorhandenenMaterialien; denn sonst könnte der Stammbaum 1761 nicht unrichtiger sein, als der von 1748, dender Mitarbeiter an jenem, Lieutenant von Nosenzweig, unbenutzt unter seinen Papieren hinterlassenhat, woselbst er sich etwa vor 10 Jahren (ea. 1830) auffand. Von diesem Müllerschen Stamm-baum befindet sich eine Cvpic bei den Erben des Wohlseligcn Generallieutenant von Kamekc zuStettin, eine andere zn Hohenfelde (von Thielen!). Die Familiennachrichten 1736 besitzt Herr vonKameke ans Varchmin und der Herr Major von Kameke zu Frankfurt a. O. Den Thiloschcn Stamm-baum hat gleichfalls Herr von Kamekc ans Varchmin und der Herr Hauptmann vvn Kameke znTreptow a. R., auch der Major von Thielen zn Hohenfelde. Das Königsche Familienregister besaßfrüher der Oberst Zabel Heinrich von Kameke zu Biziker (f 1798) und besitzt noch jetzt (1840) derHerr Hauptmann von Kameke zu Treptow a. R. Ob mehrere Exemplare von diesen Geschlechts-registern vorhandei? sind, weiß ich nicht, zweifle auch ob nach 1779 etwas in dieser Art noch gefertigtworden ist, da die damalige Zcitrichtnng sich von derartigen Forschungen allgemein abwendete.Jedenfalls sind wir der Gräflich Kamckeschen Linie! ^) für diese Arbeiten, wenn dieselben auch vielfacheJrrthümer enthalten, verpflichtet, indem bei der jetzigen Ausbreitung der Familie die Anffindnng derVerwandschaftsgrade ohne ältere Hilfsmittel dieser Art erheblich schwieriger wäre.

Ich behalte mir vor den Herren Bettern, die Verzeichnisse Vvn mir erhalten haben, Nachträgeund Berichtigungen mitzntheilen und die bisherige Vollständigkeit zn vermehren, so lange Leben undGesundheit mir dies erlauben.

Ucbrigcns wünsche ich von Herzen, dasz unsere Familie sich in ihrer Achtbarkeit behaupten, auchstets wie bisher dem Heere, wie dem Eivilstandc ehrenwcrthc Mitglieder und Diener liefere und mitGlück und Auszeichnung in nnscrm lieben Vaterlande sich ausbreiten möge.

Cratzig, in den Jahren 1840—43. Otto von Kamekc.

I -) Eine gleiche ans Rango sich gründende fälschliche Nachricht ist: die dort >>. 231 bcnanntcn Mathias undWysckc zu Bnssckc als dic Kinder des Ritter Tesscn Kamekc zu betrachten? diese „Kinder" hat Rango nicht be-nennen können (!) — Mathias und Wisickc Kamekc kommen urkundlich nicht vor. Dägegcn Mathias Bussckcund Wyscke sind genannt. Stdt. Cöslin No. 24. (1351) Staatsarchiv Stettin. — Vergl. die Stammtafelsub 0. 1748.

! s) Ein Exemplar der Königschcn Register besitzt dic vcrwittwcte Gräfin von Kameke in Greiz, von dem-selben befindet sich eine vidimirtc Abschrift bei den Acten in Lustcbuhr.

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