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WÜRTTEMBERGER ADEL.
aus der Mitte des XV. Jahrhunderts) hat den Stern aufeinem gewöhnlichen Dreiberg. Der Stern soll sieben-strahlig sein, wie hier auf der Tafel verbessert.
Stetten. (Tafel IS.)
(Freiherrn.)
Das Wappen ist berichtigt hier auf der Tafelwiedergegeben. — Die Streitbeile oder Parten sind s.mit g. Stielen in Roth.
Sick.
Das Wappen ist ähnlich dem des f elsässischenGeschlechtes der S i c k h e n (s. Siebm. II. 125).
Sontheim,
(Grafen,)
stammen von einem Sohne des Herzogs Friedrich vonWürttemberg, des Vaters König Friedrich I.
Stockmnyr,
blühen noch im Mannstamm.
Stiirmfeder (Taf. 19.)
(Freiherrn.)
führen auch einen mit dem erheuratheten Wappen dert Lerch von Dirnstein (2. u. 3) gevierteten Schild miteinem dazugehörigen II. Helm, wie auf der Tafel.
Suceow»
Sind dem Wappen nach tri eich mit den beim meck-lenburg. Adel aufgeführten v. S., welche 1714 eineAdels-ernennnng und 1853 eine Bestätigung erhielten, nur dassdie mecklenb. v. S. das Feld s. führen. (Siehe mecklen-burger Adel S. 20. Taf. 18.)
Taube. (Taf. 19.)
(Grafen und Freiherrn.)
Die v.T. sind Freiherrn durch Kaiser Ferdinand III.19. Juni 1638. (S. auch beim sächs. Adel S. 17. Taf. 16.)
Das Wappen ist geviertet von # und S. mit 1-Ierz-schild (S t a m m w a p p e n (württemb. Adel Taf. 24)1. u. 4. ein gekr. g. Löwe, 2. u. 3. drei, 2. 1, r. Rosen.
Zwei Helme I. ein# Adler, II. ein Pfaucnschweifzwischen zweiAesten, deren jeder aussen ein gr. Bbitt hat.
Decken: #, g. und r. s.
Das Wappen (württemb. Adel Taf. 15) sub Tau-be n h e i m (s. unten) ist Taube, jedoch hier sind nacheiner andern Angabe die Felder t. u. 4. gegen 2. und 3.verwechselt, dann die Löwen nicht gekrönt.
Gustav Adolf Frlir. v. T. erhielt 17. April 1719 denschwedischen Grafenstand.
Tnulienlieiiu. (Taf. 19.)
(Freiherrn.)
Das Wappen beim württemb. Adel Taf. 15. ist dasder Freiherrn v. Taube (s. oben).
Die Freiherrn v. Taubenstein führen: gespal-ten. Vorne von S. u. 11. fünfmal gespalten, hinten inB. ein gekr. g. Löwe. Auf dem Helm der Löwe wach-send. Decken: r., s. und b., g.
Tessin. (Taf. 19.)
(Freiherrn.)
Die Figur des Wappens soll ein Hirschrumpf (aliaswachsender Hirsch nicht Bocksrumpf) sein. Bagmihl(pom. Wappenb. ill. S. 120. Taf. 37) gibt auch einenBocksrumpf. Im schwedischen Wappenbuch finde ichdie Tessin derart: In B. auf s. Boden ein Gebüscham ltand, aus welchem ein s. Hirsch hervorspringt. Aufdem Helm der Hirsch wachsend. Decken: b, s.
Da die württemb. Tessin vor etwa 200 Jahren ausSchweden dahin gekommen sein sollen, möchte das lez-tere Wappen massgebend sein. In Cast's Württemberg.Adelsbuch ist das Feld blau angegeben, item im schwe-
dischen Wappenbuch. Möchte daher richtiger sein alsdas Roth.
Tlitiaiib
(Freiherrn.)
in ältesten Zeiten kommen sie gewöhnlich mit dem Bei-namen "des Stammhauses Neu bürg allein vor. So ineiner Urkunde dd. Chur VI. Kai. Jan. Eberhardus deNiwenburc senior, miles u. C. de Ruhen bercals Zeugen. In der Zürcher Wappenrolle steht dasThumb'sche Wappen auch mit der Ueberschrift liuwen-berc. Scheinen also zweierlei Prädikate oder blosszweierlei Schreibweisen zu sein, denn dass das Wap-pen identisch sei unterliegt keinem Zweifel.
Tröltsch. (Taf. 19.)
(Freiherrn.)
In Württemberg bedienstet. Genealog. Notiz u. Bla-sonirung des Wappens siehe beim bayer. Adel S. 61. u.dazu die Berichtigung oben im E.-B.
Ulm. (Taf. 19.)
Im freiherrlichen Wappen Taf. 16 ist das WappenEllerbach irrig von S. und Gr. .statt G. und Gr.) ge-viertet, was hier verbessert worden. Die v. Ebersbachs. auch unter dem t schwäb. Adel.
Ein anderes freiherrl. Ulm'sches Wappen narh einerAhnentafel aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts habeich hier gleichfalls beigegeben.
Unstelter. (Taf. 19.)
(Freiherrn.)
Nach einem Siegel des Claus Vn gelt er, Bürgerzu Ulm v. J. 1430 folgt hier das Wappen auf der Ta-fel. Es unterscheidet sich von dem auf Taf 16 gegebe-nen Wappen durch das Kleinod, welches den pfeifen-den Mann wachsend darstellt. Von da wird er bei derWappenvermehrung in den Schild gekommen sein.
ITaolrf, (Taf. 19.)
Memminger Rathsgeschlecht, geadelt 1745. In Württem-berg bedienstet.
Wa p p e n beschreibung s. bayer. Adel. S. 120.
Unnili.
(Grafen.)
Siehe Mehreres beim preuss. Adel.
Varnbiiler.
(Freiherrn.)
Ulrich Varn bühler (auch Varnbichler) war 1530B. zu St. Gallen. Sein Bruder N. wurde Bürgermeisterzu Lindau. (Stumpf, Schweizer Kronik. 389.)
Vellnagel.
(Freiherrn und Edelleute.)
Kristian Ludwig August V e 11 n a g e 1 wurde 1. Jan.1806 geadelt und 6. NoV. 1812 gefreit. Er war Staats-sekretär und Hof'kammer-Präsident. Starb ohne Nach-kommen, und ist die freiherrl. Linie mit ihm wieder er-loschen.
Seines Vaters Bruder, der k. Major Johann WilhelmVelin agel erlangte 12. Jan. 1807 den württ. Adel-stand mit wenig verändertem Wappen.
Wächter - Spittler.
(Freiherrn.)
Karl Eberhard Wächter, Staatsrath zu Stuttgart(in keiner Verbindung mit dem andern Geschlechte die-ses Namens) erwarb in Württemberg den persönlichenAdel, wurde als Staatsrath 1841 in den erblichen Adel-und Freiherrnstand erhoben mit dem Beinamen „Spitt-1 e r", weil er den lezten kinderlos gestorbenen Hrn.v, S p i 111 e r beerbt hatte.