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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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Ergänzungen und Nachträge

zum

WURTTEMBERGER ADEL.

Abel.

Der Adel stand kam durch IC. Ferdinand II. (1Ü19bis 37) in die Familie.

Aichner,

(Freiherrn.)sollen im Mannstamm t se i D -

Ailebhcim,

(Freiherrn. 4 )

stammen sehr wahrscheinlich von den alten Dinastenvon W alddüren.

Arpeau

(Grafen.)

de Gallatin, stammen zunächst aus dem Waadtland.(Carl v. A. (geb. 20. Mai 1S02 zu Freley bei Nyon)trat in württemb. Dienste und wurde am 19. Merz 1830in Berücksichtigung seiner Vermählung mit AlexandraGräfin von Urach, Tochter des Herzogs Heinrich vonWürttemberg, von S. M. dem König Wilhelm I.in den Grafenstand erhoben. Des Gegraften Mutter wareine von Gallatin aus Genf.

Bauiulmclt (Tafel 15.)

(Freiherrn.)

Hessischer Uradel. In Württemberg bediensiet. Be-dienen sich daselbst des freiherrlichen Titels. In Sacbsen nicht. (S. säclis. Adel.)

Wappen: In B. ein s. Mond, die Ilörner mit g.Sternen besteckt. Auf dem Helm die Scliildesttgur.Decken: b., s.

Ilaur-Oi'eitenfel«!. (Tafel 15.)

Der als k. württemb. Kreishauptmann verstorbeneJohann Fidel Baur erhielt als Regierungsrath in Dil-lingen 1781 ein pfalzgräflich V ö h 1 i n'sches Adelsdiplommitvon Breitenfeld". Das Diplom ist 1814 vonBayern bestätigt worden.

In Württemberg bedienstet.

Blasonirung des Wappens s. beim bayer. Adel S. 68.

Untitz,

(Freiherrn.)

haben ihre Stiftung im Kloster Schönthal gehabt. Da-selbst noch schöne Epitaphien.

Bntz, (Tafel 15.)wollen aus Frankreich stammen, wo sie B a t z ge-heissen, von da nach Schweden gekommen sein, wo sie

Battus geheissen und dann nach Deutschland sich ge-wendet haben, wo sie wieder B a t z heissen.

August Friedrich v. B. (geb. 1757) kam in die Karls-schule nach Stuttgart und starb 1821 als k. w. Staatsrath.Die beiden Söhne desselben stehen in k. k. österr. Kriegs-diensten. In Württemberg leben derzeit nur weiblicheMitglieder des Geschlechts.

Das Geschlecht wird im gothaischen Almanaeh alsfreiherrlich aufgeführt, ist aber daselbst weder ein Frei-herrndiplom, noch war das Geschlecht reichsritterschaft-lich, was sonst als Grund zur Annahme freiherrl. Prädi-kates auch ohne Diplom gebraucht wird.

Wappen (nach dei Beschreibung in gedachtemAlmanaeh): Gespalten von R. u. B. Vorne ein aufDornenpfad wandelnder Mann mit einem Stab in derRechten und einer aufgeschlagenen Bibel in der Linken,hinten ein aufrechtstehendes blankes Schwert. Auf demungekrönten Helm drei Federn b., r., b.

Schild'halter: zwei # Greife.

Wahlspruch: Non temere ast strenue.

Bern.: Ich finde weder unter dem französischennoch schwedischen Adel diess Geschlecht, das Wappensieht dem Anblick nach auch nicht altfranzösisch, eherschwedisch aus.

siehe beim f

Bernlian§en,

(Freiherrn.)schwäb. Adel.

Bisslugen Aiitpenburg.

(Grafen.)

Das Wappen des Gesehlechts Nippenburg siehebeim f schweb. Adel.

Blomberg.

(Freiherrn.)

Nicht mehr im Lande. Im Stammwappen solleneiner Angabe zufolge Mühleisen, nicht Schnallen sein.

Boiliuaim. (Tafel 16.)

(Freiherrn.)

Waren Reichsministerialen aufdorßurg Bodmann,welche K. Konrad I. 912 zerstörte. 1217 vergibt Alberode Bodemann, Sohn des Albero, seine Güter an dasKloster Salemcum iret ultra mare". 1241 werden inUrkunden desselben Klosters die Bodmannillustresviri" genannt (Mone, Zeitschrift II. 75). Ulricus deBodemann, Kirchherr zu Veitkirche (bei Bregenz?)siegelt 1285 mit den drei Lindenblättern. Die zwei Li-nien Bodmann, die mit dem Bock und die mit denBlättern, waren noch einzeln auf dem Konzil zu Kostnitz