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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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Ergänzungen und Nachträge

zum

SÄCHSISCHEN ADEL.

Itnstineller.

Der Adelsbrief vom 9. Nov. 1763 ist für die BrüderHeinrich Ludwig, Gebhard Friedrich und Carl Gottlobausgestellt. Darin wird angeführt, dass der Ur-Urgross-vater der Impetranten Johannes Bastinelli, Bürger inder Stadt Plürs in Graubünden gewesen, und dass ernebst zwei Söhnen die einzigen überlebenden Einwoh-ner geblieben seien, als diese Stadt im Jahre 1618 durcheinen Bergsturz gänzlich verschüttet worden war.

Das Diplom vom 29. Sept. 1764 ist für den Vetler(nicht Bruder) der Vorgenannten, Andreas Friedrich B.,Besizer des Rittergutes Ossa. (Ex dipl. cop.)

Siehe diess Geschleeht auch beim hess. Adel S. 3Tafel 1.

Bosc (Taf. 28.)

§Das Wappen hier berichtigt auf der Tafel, ent-sprechend der Blasonirung beim sächs. Adel S. 22. Ge-legentlich bemerke ich, dass die Helmzicrde inaltem Siegeln nicht eine Stulpmüze sondern ein Ilüf't-hom sein soll.

Boxberg. (Taf. 28.)

Das Wappen hier auf der Tafel berichtigt. S. d.Geschlecht auch beim hessischen Adel S. 4. Taf. 3,

Briese»

sind seh lesisch er Uradel. Eine gleichnamige Fa-milie andern Wappens s. beim schwarzburg. Adel S. 57Tafel 1.

Bucliwalil. (Taf. 28.)

Von diesem Geschlechte ist Friedrich v. B. im Jahre1675 in Schweden gefreit worden. Diese Linie ist imSvea Rikes Vapenbook, nach welchem ich das Wappenhier einreihe, als f bezeichnet.

Bülzisig-slelten.

Ich finde zuerst urkundlich Reinhardus de Bul-zing sieben 1255 als Zeuge in einem Brief des KlostersWalkenried. (Urkundenbuch für NiedersachsenFf. 213.)

Buttl»!'.

Ueber den angeblichen Unterschied im Wappen derB. und der Treusch - Buttlar siehe hessischerAdel S. 6.

Biirfeldt.

Joachim D. ist 1659 vom Kaiser geadelt worden.

Fglofl'stein. (Taf. 38.)

Das Wappen hier auf der Tafel berichtigt.

Friesen.

(Freiherrn.)

Eine andere Linie ist 1756 gefreit und 1786 gegraftworden. 66

Geiinniiigcii. (Taf. 28.)

(Freiherrn.)

Das Wappen ist hier auf der Tafel berichtigtwiedergegeben.

GersilorlF.

(Freiherrn.)

Nach v. Ledebur ist die 1672 gefreite Linie wiedererloschen.

Kordon. (Taf. 28.)

Das Wappen ist hier berichtigt: Die Schildesfigurensind E b e r köpfe (nicht Bärenköpfe).

Vergl. d. Geschlecht auch beim krainer Adel undpreuss. Adel.

Make. (Taf. 28.)

Ich gebe hier noch die drei im Text erwähntenVarianten des Wappens und bemerke, dass der Bechervon einer Linie wegen des nach Absterben der v. Lü-tzendorff (1597) überkommenen Erbschenken-Amtesvon Brandenburg angenommen wurde.

In Oesterreich ist eine Linie gefreit worden.

Hayn.

Ein drittes Geschlecht dieses Namens, das auch ausdem Thüringen'schen stammen will, siehe oben beimwürttemb. Adel im E.-Bd.

Hirschfeld

erhielten ein Erneuerungsdiplom am 16. Febr. 1787.

Siehe das Geschlecht auch beim mecklenburg. Adelim E.-B. S. 31.

Iuvenil ii fflf.

Der Einzige dieses Geschlechtes wurde 1840 in denhess. Freiherrnstand erhoben. Ob er Nachkommenschafthinterlässt habe ich nicht in Erfahrung bringen können.

Heck. (Taf. 28.)

Auf der Tafel ist gegeben 1) das Wappen nach demim Texte erwähnten Wappenbriefe vom Jahre 1561 *).2) Das berichtigte adeliche Wappen vom Jahre 1580.Der Umstand, dass bei lezterem (sächs. Adid Taf. 37)derFluggeSchlossen, hier aber offen ist, erklärt sich durchdie Stellung des Helmes (Siehe Grundsäze S. 40),hat aber durchaus keinen wesentlichen heraldischenBelang.

MoppenfelH. (Taf. 28.)

(Freiherrn.)

Das Wappen ist hier auf der Tafel berichtigtwiedergegeben.

Siehe diess Geschlecht auch beim preuss. Adel.

Lejser.

(Freiherrn,)

Das Wappen dieses 1739 geadelten Geschlechtesist ganz dasselbe eines gleichnamigen | st e irischenGeschlechtes. Vergl. auch beim preuss. Adel.

Im Wappenbrief ist der Lötyq als ni elitgekrönt blasonirt, abergekrön t gemalt.

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