Ergänzungen und Nachträge
zum
TIROLER ADEL.
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Aiclmer
von Romez. Das Wappen siehe unter dem # TirolerAdel.
Allessandrinl (Tafel 9.)
Marius Alexandrini de Newenstein, civis ori-
finarius et patricius Tridenti führte i. J. 1801 das aufer Tafel gegebene Wappen, welches in einigenStücken von dem beim tirol. Adel S. 1 gegebenen, ab-weicht.
An der JjrIui (Tafel 9.)
(4. Sept. 1793 *)von Hoch brunn (an d. Lahn) erhielten von K.Leopold I. dd. Wien 29. April 1694 den Adel, nachdemsie schon i. J. 1547 von K. Karl V. einen Wappenbrieferhalten hatten. Der Schild ist r o t h „mit einem weissenSchroffen oder Fels". In der Zeichnung des Diplomsrutscht von dem Schroffen „ein Stein-Lan" (Lawine),welche jedoch im Text n i cli t erwähnt ist.
Kleinod: sechs s„ r. Straussfedern.
Dcken. r., s.
Andrlan,
(Freiherrn)siehe auch beim krainer Adel.
Arco
(tirafen).
Die tiroler Linie ist neuester Zeit gänzlich t-Die schlesische Linie s. preuss. Adel S. 1.Die bayrische, bayr. Adel, S. 5. u. E. B. **) S. 5.
Auersberg.
(Fürsten.)Das Erblandmarschallamt datirt v. J.
1775.
Baldauf
von Waldenstein; haben sich des Adels enläussertund leben noch als Bauern in Tirol. Im Jahre 1800 istein anderes Geschlecht B a 1 d a u f unter gleichem Wap-pen geadelt worden ; diese neuen gehören aber nicht indie Matrikel.
Benz.
(Freiherrn.)
Der k. k. österr. Hofrath v. Benz, wurde 1839 inden Freiherrnstand erhoben. Wahrscheinlich ist der 1766geadelte i<urba\r. Kommerzienrath JohannKristof Benzder Stammvater.
Brandis,
(Freiherrn)
s. auch krainer Adel.
Buflfa,
(Freiherrn)
s. auch görzer Adel, wo ein von dem beim tirol. AdelTaf. 3. gegebenes, etwas abweichendes Wappen zu linden.
*) Bedeutet die Matrikel.
**) E. B.-Ergän/ungs-Band.
Curneri
von Eben und Burgfelden. Franz Anton u.Gaudenz, Gebrüder C. (ersterer Professor des Lehen-rechts zu Innspruck), wurden mit obigem Beinamen ge-adelt 1713.
Cazan (Tafel 9.)
(Freiherrn)
zu Griesfeld. Den Adel erlangte das Geschlechtvon K. Max I. Später erhielten die v. C. auch das In-digenat in Ungarn. Der vollständige Name desGeschlechts ist (nach dem Freiherrndiplom v. 1708)Jean Vitisvon Cazan zuGries feld (NB. JeanVitis nicht Taufiame). Aus demselben Diplom ist zuentnehmen, dass der Baum im Wappen ein Lindenbaumsein solle, item, dass der Steinbock natiirl. Farbe seinund an einem Felsen aufspringen soll.
Ein älteres Wappen des Geschlechts (vor derFreiung) ist auf der Tafel gleichfalls beigegeben.
(Der Aehnlichkeit des Wappens halber vergl. Gf.Suardi beim krainer Adel.
-- Cuiniiii (Tafel 9.)von Sonnenberg. Das Orginal-Diplom ist lateinischausgestellt von K. Franz II. dd. Wien 27. Dez. 1799für den „von achtungswerthen Eltern aus Cassana ab-stammenden Dr. Michael Ulrich Conini (frstl. brixen'schenLeibarzt) mit Prädikat „von Sonnenberg".
Das Wappen getheilt. Oben in B. ein # Adler.(Im Diplom wird oben ein aus Flammen emporsteigender# Phönix benannt, in der Abbildung aber ist deutlichein # Adler gezeichnet, der einen Donnerkeil in denKrallen hält.)
Unten gespalten, vorne in G. auf gr. Berg stehendein n. Hirsch, hinten in # ein grüner Kümmelzweig(viridis cumini ramus— soll eine Anspielung auf denNamen sein). (Der Flug auf dem Helm ist # undjeder Theil mit g. Stern belegt. Die Decken sind#> g-)
Conzin (Tafel 12.)
(Freiherrn)
von Käset z. Das unter den nichtlandstiindischenAdel S. 21, Taf. 24. aufgeführte Geschlecht Concinigehört hieher.
Anton und Sigmund von Conzin (Concini) erhiel-ten 1514 die tirolische Landstandschaft
Die gräfliche Linie, deren Wappen hier berich-tigt wiedergegeben ist, erlosch 1713 mit Graf JohannVolkard v. C. Die adliche Linie zu Tajo und die zuRitsehenegg (deren Wappen auf der Tafel) sindgleichfalls erloschen, und blüht nur mehr die freiherrl.Linie zu K a s e t z , welche 1620 und 1804 Eintragungenin die tirolische Matrikel erwarb.
Coretli. (Tafel 9.)
(Freiherrn.)
Ein anderes freiherrliches Wappen derC. v. Starkenberg ist mir ex dipl. origin. mitgetheiltworden. Es weicht von den bisher gegebenen wesent-lich ab im Herzschild und Feld 2. des Hauptschildes.
Elierschlager (Tafel 9.)von Kofi egg. Jakob Eberschlager wurde 1651 ge-adelt.
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