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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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Ergänzungen und Nachträge

zum

MECKLENBURGER ADEL.

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Arnsberg« (Tafel 14.)

Das Klei 11 o d dieses Wappens ist ein wachsenderg. Löwe.

Decken gr., s.

ArenstorlT.

Der Bär auf dem Helm soll ein Halsband haben.

Kasselvitz.

(Grafen.)

Masch meint, Feld 2. (von G. u. # gespalten) seiunrichtig. Ich berufe mich einfach auf die Kopie ausdem Diplom, welche mir Herr Gf. v. B. dd. Preberedde28. Nov. 57 zugeschickt hat.

Kasselvitz (Tafel 14.)auf Dersentin, geadelt 20. April 1810.

Wappen: Von G. u. S. getheilt. Oben aus gr.Boden wachsend ein gr. Baum, unten auf gr. Fusslaufend ein # Eber.

Auf dem Helm zwischen s. Fluge der Baum.

Decken: gr., g. u. s.

(Sollen auch hicher gehören.)

Kastian. (Taf. 14.)

Wappen: Von S. u. B. gelheilt mit g. FussOben zwei r. Kosen mit g. Buzen; im b. Piaz eine g.Lilie*). Auf dem Helm: zwei Horner, r., s. und g.,b. getheilt.

Decken: g., s. (warum nicht r., s. ?) und b., g.

KcrnstorfT

(Grafen.)

Das Grafendiplom ist v. König Kristian VII. vonDänemark 14. Dez. 1767. Der Merkwürdigkeit halbererwähne ich hier, dass Masch in seiner sog. Kritik esgeradezu als einen Fehler" bezeichnet, dass ich beidiesem Wappen Helmdecken angewendet habe,da die dänische Heraldik bei ihren Standes-erhöhungen keine I-Ielmdecken anwendet".

(Das nennt man wissenschaftliche Kritik. Sapientisatis.)

Köhl

von Faber. Nikolaus Böhl, genannt F a b e r , istam 8. April 1806 geadelt worden. Nicht mehr imLande.

Kotli.

Masch findet in alten Siegeln die Wellen nicht,meint aber sie müssten jedenfalls blau gemalt werden(wahrscheinlich, weil das Feld selbst auch schon blauist u. demnach das Wasser sehr heraldisch abstechendwäre).

Bremen. (Tafel 14.)

Adam von (?) Bremen, mecklenb. Rath, ward 10. Mai1707 in den Adelstand erhoben. Das Wappen be-schreibt Masch (p. 9) so:Schrägbalken, g. mit 4. jj:Sparren belegt. Adler # i't S. Schach r. und # Mit-telfeld (sie!) von S. u. R. gelheilt mit zwei g. Schlüs-seln". Kleinod und Decken kennt er nicht.

Nach dieser Beschreibung und der bei v. Ledeburist das Wappen hier auf der Tafel zusammengestelltworden.

*) So glaube ich die von Masch gegebene, etwas unheraldische Bla-sonirung verstehen zu müssen, welche lautet:Von S. u. B. ge-theilt mit g. Fuis, die Rosen r. mit g. Buzen, die Lilien g.".

Biel

(alias Freiherrn).

Kristian Andreas B i ei, herzogl. braunschw. geh.Justizrath und Erbherr auf Zierond, wurde 24. Nov.1790 geadelt. Herrn Masch ist eine Erhebung in denFreiherrnstand nicht bekannt. Mir auch nicht.Die dem Namen beigefügte Bemerkungalias Freiherrn"besagt diess wol deutlich genug.

Uebrigens hat mir ein Mitglied der Familie d. 29.Nov. 57, sein Wappen mit der BezeichnungBaronBiel", zugeschickt und ich habe keinen Grund zu glau-ben, dass diess unbefugt geschehen sei.

Blücher.

In der Blasonirung ist ein Druckfehler eingeschlichen,der übrigens schon von selbst auffallend genug wäre,um sich als solcher zu kennzeichnen Es soll heissen :zweivon einander", stattaneinander" gekehrteSchlüssel.

Kotltlieu.

Der Geadelte hiess: August Gotthard B. auf Dan-nendorf.

Zum Wappen macht Masch die Bemerkung:DerDreiberg (im Wappen Taf. 2.) sei wol s ch w e i z e r i s chund süddeutsch, aber nicht m e eklen b urgisch."

Die Wappenkunst ist also um eine neue Acquisitionreicher geworden, ummecklenburgische Dreiberge"!

Brocken- (Tafel 14.)

In neuester Zeit (8. Mai 1858) anerkannt,führenj e z t auf dem Helm zwischen zwei b. Adlersflügelndie s. Lilie des Schildes."

Decken: b., s.

Consel«

Die Figur im untern Plaze soll kein schreitenderLöwe, sondern einan g. Kette hängendes g. Herkules-Löwenfell" sein.

Cleve.

Meine in der Note ausgesprochene Ansicht, betr., derWappenfigur der G 1 e v e, konvenirl Herrn M. nicht, erscheint diese Bezeichnung für heraldische Lilie nicht zukennen, den übrigen Lesern wird aber das sprechendeWappen des" Landes Cleve, das s. Glevenradin R., welches jedenfalls aus einer bessern Zeit derHeraldik stammt, als das mecklenb. Wappenbuch, wolbekannt sein.

Kailelsen

sollen nach Angabe des Kritikers keine Adelsrechtehaben. Wären also auszulassen.

Döring.

Die genealog. Notiz soll unrichtig sein. Ich habedie Angabe des Diploms v. 1630 aus v. Knesebeck,welcher das Wappen mit dem Löwen (wie es im meck-lenb. Wappenbuch enthalten ist) damit in Verbindungbringt: v. Ledebur führt dasselbe Datum, aber ein an-deres Wappen (Siebm. V. 142) auf.

Was nun das Richtige, hat Masch nicht gesagt, alsolasse ich's bis auf weiteres dabei bewenden.

Kaclirödemt-

Wenngleich an der Art, wie der wilde Mann denausgerissenen Baum (nicht Keule) hält ob vor oderneben oder hinter dem Leib nichts gelegen ist, be-merke ich doch, dass ich in der hier gegebenen Weisedas Wappen Dachröden auf mehreren Stammblättern,