WÜRTTEMBERGER ADEL.
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jezt noch in Gehrauch steht. Dasselbe hat den Schild•wie im Diplom noch mit einen) Herz schild (Stamm-wappen mit dem Strauss) vermehrt. Dazu noch einenzweiten (.1) Helm mit Kleinod und Decken des Stamm-wappens.
Jet«.
(Freiherrn.)
In Würtembcrg nicht mehr.
Iffliiift-er-
(Freiherrn.)
Ihr Stammhaus Gran egg liegt im Kanton Basel.
ImliofT.
(Freiherrn.)
Sollen mit dem General Frh. v. I. in neuerer Zeitin Würtembcrg t sein.
Biechler,
(Freiherrn.)sollen Schwandorf noch besizen.
Knöringen.
(Freiherrn.)
Vor einigen Jahren lebte (wie mir berichtet wird)noch ein Hr. v. K'. als Forstmann im Lande. Soll ulti-mus stirpis gewesen sein.
H.«inneritz. (Tafel 17.)
Osterländischer Uradel. Die Figuren im Schildesind keine Häfen, sondern Stössel oder Pflastei-Rammenmit Handhaben, wie hier auf der Tafel verbessert. Siehedas Geschlecht auch beim sächs. Adel S. 25. Taf. 38.
Roserltz. (Tafel 17.)
Sächsischer Uradel. In Würtomberg bedienstet.
Wappen: In B. ein s. Ochscnkopf. Derselbeauf dem Helm mit b. s. Decken.
(Siehe das Geschlecht auch beim anhalt. Adel.)
lang,
(Freiherrn.)
besizen Leinzell nicht mehr. Ruhen noch auf zweiAugen.
Iians (Tafel 17.)von La ngen. Joh. Erhard Lang, k. k. Hauptmannbei Puelba Infanterie, wurde dd. Wien 3. Mai 1766 vonK. M. Theresia geadelt. Nachkommen in Würtembergbedienstet.
Wappen: Gespalten von B. u. R. In jedem Plazein geharnischter Arm mit Schwert aus dem Aussen-randc wachsend. Auf dem Helm zwei s., r. getheilteHörner.
Decken: r., s. u. b., s.
von «1er Lanken (Taf. 18.)stammen von der Insel Rügen.
Im Wappen müssen die Sterne silber (nichtg.) sein.
Siehe auch mecklenb. Adel S. 12. Taf. 10.
Leutrum.
(Grafen.)
Die jezigen Grafen und Freiherrn v. L. stammenzunächst aus Esslingen, wo sie sich Lutram schrieben.Die jüngere Linie in Schlesien, siehe beim preuss. AdelS. 17. Taf. 18.
VII. Ergänzungsband.
Dintlen.
(Grafen.)
Peter v. L. war der erste, der um 1650 aus denNiederlanden nach Deutschland kam. Seine Nachkommenwaren im Kanton Nec.kar-Schwarzwald reichsritterschaft-lich. Johann Heinrich v. L. (f 1796), gedachten PetersUrenkel, erlangte den Reichs-Freiherrnstand, welcher sei-nem Sohne 1808 von Würtemberg bestätigt wurde.
Zur Iii|i |te (Tafel 17.)
(Grafen.)
Bisterfeld. Eine Linie des bekannten souver-ainen Fürstengeschlechtes ist in Würtemberg be-dienstet.
Wappen: Geviertet von S. u. R. 1. u. 4. eines. Rose (Lippe), 2. u. 3. auf einem g. Stern sizend,eine n. Schwalbe ( S w a 1 e n b e rg). Auf dem Helmdie Rose zwischen s. Flug.
Decken: r., s., auch hermelin.
Schildhalter: Zwei Engel mit Palmzweigen inder Hand.
(Siehe auch d. W. I. Bd. 1. Abth. S. 46. und sächs.Adel S. 3. Taf. 2.)
IiUItiit (Tafel 17.)
wird ein Lieutnant a. D. im würtemb. Staatshandbuchaufgeführt.
Das Wappen hat einen von jj: u. S. *) gespal-tenen Schild mit einem schreitenden Wolf in verwcchs.Farben.
Auf dem Helm zwischen einem # u. s. Horn eins. Wolf wachsend.
Decken: #, s.
(Siehe diess Geschlecht auch beim bayr. Adel.)
Klaldegliem.
(Grafen.)
Claude Menestries dans son „usage des armoiries1673" en fait mention quo'n disait pour proverbe desMaldeghem tres illustre famille aux Pays-Bas, „Loyautbde Maldeghe m".
IWauclei*.
(Freiherrn.)
Als Ahnherrn führt die Familien-Chronik den RitterFrdr. v. M. auf. (fl267) 1685 wanderte der Protestant.Zweig der Familie aus Frankreich nach Preussen aus.1782 wurde er reichsfreiherrlich.
Nach Würtemb. kam das Geschlecht mit dem Ober-sten Friedrich Frhrn. v. M., welcher 1796 zu Ludwigs-burg starb.
Die räthselhafte Figur im Schilde wird als Riegel(verrou) benannt.
Als Schildhalter findet man zwei g., b. ge-theilte Löwen und der W a h 1 s p r u c h ist: Ne voisd'lionneur.
Unter dem alten französischen Adel finde ich auchMauel er, aber mit anderen Wappen; nach Palliot334. führten sie: d'argent a un fer de moulin d'azur.
TFIeisriimitel
stammen aus Oberweisau, Gerichts Burghausen in Bayern.Im J. 1500 lebten daselbst Hanns, .Jörg und Bernhart,die Mcisrümmel.
Sie besassen bayr. Lehen , welche aber 1591 ver-loren gingen.
S. M. König Wilhelm I. von Württemberg haben8. Okt. 1843 dem Geschlechte eine Adelsanerkennung
*) Das mms vorne »ein, wie bereits oben beim bayr. AdelE. B. berichtigt worden ist.
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