MECKLENBURGER ADEL.
33
sehen denen ein s. Windhund mit r. Halsband hervor-springt. Decken: r., s. Wenn beide wirklich Zweigeeines Stammes sein sollten, wäre die Möglichkeit vonkatholischen und protestantischen Wapp e n zur Evidenz bewiesen.
Rabe.
Nicht mehr im Lande.
Rödler* (Taf. 15.)sind des Geschlechts und Wappens der beim würtemb.Adel S. 11. Taf. 14 vorgetragenen v. R.
ganten
sollen keine Adelsrcchte haben.
Schreeb
sollen von dem am 8. Aug. 1755 geadelten Oldenburg.Justizrath Eberhard Sehr ober abstammen *).
Scheve.
Der mecklenb.-strelitz'sche Hofkammerrath KristofSch. wurde 1759 vom Kaiser geadelt.
Schreiber
sollen nach Masch nicht bedienstet sein. Nach einerandern gefälligen Notiz sollen sie von dem 1791 geadel-ten kurbrandenb. Landrath Joh. Herrmann Sch. stammen.
von der Scliulenburg,
(Grafen.)
gehören zu dem 7. Dez. 1728 gegraften Haus Hehlen.Schultz
sind nicht mehr begütert, aber noch bedienstet.
Nach Masch soll es zwei Familien dieses Namensim Mecklenb. geben (von deren keiner ihm jedochdas Wappen bekannt scheint). Die eine ward 25. Nov.1800, die andere 1. Mai 1830 geadelt.
Scelcr.
Johann Friedrich S. ward 25. Jan. 1821 geadelt.Wappen scheint Hrn. M. auch unbekannt.
Seitz.
Der Adel soll von Mecklenb. anerkannt sein u. dasursprüngliche Diplom für Karl L. Seitz vom 16. Juni1729 datiren. Wappen wird von M. nicht mitgetheilt.
Sittmauu
sollen andern Wappens und in der Person des Walde-mar S. 2. Juli 1713 geadelt sein.
Sprewltz.
Joh. Joachim S. soll vom Fürsten von Schwarzburg6. Okt. 1803 geadelt worden sein.
Stahl (Tafel 15.)sind (nach Masch's Angabe) des Wappens mit der
*) Das Wappen soll sich im Lexicon ov. adl. familiär i DanmarkII. T. XXV. N. 66. finden. Ich habe diess Werk leider bisherhier noch nicht zu Händen bekommen können, daher ich dasWappen Schreeb ebensowenig als das von Abercron, dassich im selben Werke tab. 1. n. 6- finden soll, im Augenblickmittheilen kann.
Vogelkralle. Wären demnach schweizer Uradel. DieAngabe lass ich bei ihren Würden.
Wappen: In # aus dem Oberrand kommend eineg. Vogelkralle.
Auf dem Helm ein #-gekleidefer laubbekränzterMannsrumpf, der auf der einen Seite mit drei g. Lilien,auf der andern mit drei Pfauenspiegeln besteckt ist.Decken: #, g.
Stein.
Joh. Karl St. wurde 29. Merz 1797 geadelt und er-hielt „einen Kranich zum Wappenbilde und auf demHelm einen wachsenden Ritter". Nach dieser etwasmangelhaften Blasonirung des Wappens von Hrn. Maschdasselbe auf der Tafel zu entwerfen, habe ich unter-lassen.
Suckow.
Vergl. auch die v. Succow beim würtemb. AdelS. 18, Taf. 24.
Snlutorflf
(nach Masch Sülsdorf). Der 14. Jan. 1823 geadelteHauptmann, H. Fr. Frz. Sülsdorf, „erhielt einen rothenKranich und auf dem Helm ein s. BütTelhorn u.einen r. Flügel". Nach dieser Blasonirung das Wappenzu entwerfen, musste ich unterlassen.
Tltüneit
sollen nach Masch's Angabe nicht adelich sein.Thun-
Ina Text steht durch ein Druckverschen conventualstatt conventualin (feminini generis).
Treueiifela
sollen seit 1690 (als adelich 7) im Lande angesessensein. Nach v. Ledebur wurde der Postmeister inSchwediseh-Pommern Julius v. T. von Schweden ge-adelt und der Stammvater dieses vorliegenden Ge-schlechtes. Demnach passte die Nobilitation des Joh.Leopold v. T. v. J. 1735 nicht hieher.
Viethighoff
führen nach Masch's Berichtigung ein geviertes Wappen:1. u. 4. Stammwappen, „doch Kugeln statt der Mu-scheln", 2. u. 3. der Fuchs auf der Bischofsmüze.Kleinod: Derselbe zwischen einem Flug.
Ich werde diess Wappen sobald ich eine Abbildungdavon zu Gesicht erhalte, nachliefern.
Wickede
führen nach Masch's Berichtigung: „Elefanten-zAhne" auf dem Helm.
Vorry.
Die Farbenangabc zu v. Ledebur lautet: Eule in R.auf s. Kreuz, drei s. pfahlweise gestellte Sterne be-gleiten sie auf der rechten Seite, ein s. Mond auf derLinken. Die Vögel b., die Thürme r. in S. Auf demHelm ein s. Kreuz. Schildhalter: Zwei Eulenauf einem Bande mit dem Motto: „pro fide regia".
Zeltender
führen nach Masch „in Roth eine g. Garbe".
VII. Ergänzungsband.
9