■WÜRTTEMBERGER ADEL.
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1444. Lang darnach haben sie die beiden Wappen ineinen Schild vereint, (v. Freybergische Chronica Mss.)
1686, 1690 u. 1716 erhielten die v. B. in drei Linienden R.-Freiherrnstand. Das veimehrte Wappen v. J. 1686hat den gevierteten Schild noch mit einem Herzschildvermehrt, der in S. ein r. Hirschgeweih zeigt. Zu diesemgehört ein dritter (II.) Helm mit einem s. Flug.
Bosse, (Taf. 16.)aus Leipzig stammend, geadelt 1669. In Württemberg 'bedienstet.
W ap p e n - Beschreibung s. sächs. Adel S. 2 '.Brau»,
s. auch sächs. Adel.
Bi'aiuieit<lul,
waren bibraeher Patrizier. Lorenz v. B., Rechtskonsu-lent, starb 1856 als der Lezte seines Geschlechtes.
BreuiBing.
(Freiherrn.)
Joh. K. G. Breuning, k. württemb. Rittmeister,und sein Bruder Ludwig, k. würt. Lieutenant, wurden1. Jan. 1806, ein anderer jüngerer Bruder aber 12. April1812 von K. Friedrich I. von Württemberg geadelt.Karl Georg erhielt 31. Dez.,1813 den Freiherrnstand unddas Lehengut Kochendorf. Der Bruder Ludwig Friedrichhatte 23. Okt. 1812 bereits den Freiherrnstand erhalten.
Bi-oeiu.
Die beiden Wappen gehören zwei verschiede-nen Familien an, welche beide i. J. 1826 geadelt wur-den und in der Hauptfigur ähnliche Wappen erhielten.
Briisäcile.
(Freiherrn.)
Ein Sohn des Felix v. B. lebt dermalen zu Heu-tingsheim im Lande.
Bylniult, (Tafel 16)
(Grafen.)
rheinischer Uradel. Grafen 1678. In Württemberg be-dienstet.
Wappen: Geviertet von G. u. G. 1. u. 4. ein #Kreuz (Bylandt). 2. u. 3. fünf r. Balken (Reidt).Auf dem Helm ein s. Hahn. Decken: #, g.
(Vergl. auch preuss. Adel S. 5, wo aus VersehenRied statt Reid steht.)
Constant - Kebecque.
(Freiherrn.)
Nicht mehr im Lande. Der Einzige dieser Familie,der in Württemberg. Kriegsdiensten stand, hat seinen Ab-schied genommen und ist in den Niederlanden gestorben.
Crailslieim.
(Freiherrn.)
Der im Text aufgeführte llenrieus de C. lebte 1132(nicht 1232).
Degenfeld«
(Grafen.)
Wappen und Stamm der v. Stamm heim siehebeim f schwäb. Adel.
Billen, (Taf. 16.)
gleichen Stammes mit den beim württemb. Adel aufge-führten Grafen dieses Namens.
K. Friedrich I. von Württemberg erhob 1. Januar
1806 den lt. Lieutenant Friedrich August Dillen inden erblichen Adelstand.
Im Lande bedienstet.
Wappen: Geviertet 1. u. 4. in S. ein Zweig n.Dillkrautes, 2. u. 3. getheilt, oben in B. einschwebendess. Kreuz, unten von # u. G. geschacht.
Auf dem Helm das Dillkraut.
Decken: gr., g. u. gr., s.
EgloIFstein,
(Freiherrn.)siehe auch sächs. Adel Taf. 8.
Ellriclisbauseii,
(Freiherrn.)
schrieben sich auch v. Erlichshausen. Das Prädi-kat „Jagstheim" wird nicht geführt.
F.nti'ess-Fürgtcneck.. (Taf. 16.)
(Freiherrn.)
Unterm 19. November 1858 erhob S. M. K. Wil-helm I. den k. Oberst und Kommandant des 3. Reiter-Regiments Heinrich von Entress-Fürsteneck inden erblichen Freiherrnstand.
Im adelichen Wappen (Taf. 19. und entsprechendin der Blasonirung S. 15) muss dahin verbessert werden,dass die Burg im obern Plaze silber (nicht g.), derFisch im Hntern Plaz natürl. (nicht blau?) und die Fe-dern auf dem Helm alle drei Silber (nicht s., r., s.)seien.
Ob im freiherrlichen Wappen eine Vermehrung statt-gehabt habe, konnte ich bis heute nicht erfahren, werdeaber, wenn diess der Fall ist, das Wappen s. Z. nach-liefern.
Enzberg,
(Freiherrn.)
Nicolaus de Enzeberc, miles 1237. Die Grafenund Freiherrn von Enzenberg sind ganz andernGeschlechts. Siehe die Berichtigung beim Tiroler Adel,und oben im E.-B. beim bayr. Adel.
Erbach,
(Grafen.)
hatten die Standesherrschaft R o th verkauft, desshalb1855 nicht standesherrlich. In neuerer Zeit haben siedie Herrschaft wieder eingelöst. Es werden nun wolauch die standesherrl. Rechte wieder aufgelebt sein.
Faber (Taf. 16.)du Faur. Siebm. VII. Supl. Tab. 12 gibt vier ver-schiedene Wappen dieses Geschlechts.
Das erste mit der Uebcrschrift Faber du Faur enArmagnac, Languedoc et Guijenne, hat den Schild geradeso wie das beim württemb. Adel Taf. 19 mitgetheilte,nur dass der Mittelschild fehlt, und ebenso die Helmeund die Krone auf dem Schilde. Das andere Wappen mitder Bezeichnung: F. d. F. en Allemagne, sur le Rhin,au Mayn et au Neccar, hat den Herzschild des Wap-pens und den II. Helm, hinter dem eine Fahne mit denBalken und Münzen hervorkommt. Es ist hier auf derTafel abgebildet. Ein drittes Wappen ,,Faber de La-neck en Tirol" scheint mir ideale Composition zu sein,denn es hat den Schild der alten Faber von Laneck(s. tirol. Adel), nur dass der Herzschild mit dem tirolerAdler hier auf dem Schild mit den Balken und Münzenruht.
Das vierte Wappen endlich überschreibt Siebm.:„Les Barons Faber du Faur". Es ist ganz das jeztübliche mit den zwei Helmen. Dazu hat es noch zweiPfauen als Schild h alter und den W a h 1 s p r u c h:Potius esse quam videri. — Palliot in seinem Indicearmorial p. 6. beschreibt das Wappen du Faur Seig-neur de Pybrac: d'azur a deux fasces d'or accom-
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