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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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TIROLER ADEL (ständisch).

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Tafel. Schildhalter sind zwei s. Windhunde mit r. Hals-bändern.

Den F r e i h e r r n stand erhielt der Hofrath u. Pro-fessor zu Wien, Karl Anton v. M., i. J. 1780.

Majerle.

1701 wurden die Gebrüder Johann Leonhard undPeter M., Kaufleute zu Bozen, in den Adelstand er-hoben.

Heran,

siehe auch krainer Adel.

Miller (Taf. 10)

(Graf.)

von Aichholz. Geadelt wurden 1691 die GebrüderJohann, Ferdinand u. Michael Miller aus Lana.

Zum Wappen bemerke ich, dass nach neuerer Mit-theilung der Greif in 2. u. 3. in s., r. getheilten Feldin verwechselten Farben steht.

Mülilstettei*. (Taf. 10.)Im vermehrten Wappen muss Feld 1. u. 4. (ent-sprechend dem Stammwappen) von S. u. R. gespaltensein, wie hier verbessert worden.

Müller

(Freiherrn.)

v o n M ü 11 e g g. Michael M. erlangte 1623 den Adel-stand mitvon Müllegg". Kristian M. v. M., kaiserl.Hol'agent, erlangte 1792 den Freiherrnstand.

Sieb. IV. 132. gibt ein Wappen Müller von Müllegg,so mit dem des vorliegenden Geschlechtes nicht ver-wandt zu sein scheint.

Veillliailll

zum Neuenthurm sind 1632 in Tirol landständischgeworden.

Payr von Claldif. (Taf. 11.)Ein Wappen mit der Unterschrift Caspar Payrzu Caldiff 1 5 7 3 in einem Stammbuche ist so wiehier auf der Tafel. Es unterscheidet sich namentlichim Herzschild, der hier statt des Hirschgeweihs zweiAeste enthält u. entsprechend in dem Kleinod des I.Helms. Weitere Unterschiede zeigen Feld 2. u. 3. undHelm III.

Payr

zum Thum und Bach. So lautet das Prädikat stattP. von Thurn.

Prack (Taf. 11.)von Asch sollen schon um 1700 im Mannstamm f sein.Sie haben auch eiu v e r m e h r t e s Wappen geführt:Geviertet von G. u. S. mit Herzschild (Stamm-wappen). 1, u. 4., in s. Schrägbalken, ein laufender #Hirsch (alias Steinbock), 2. u. 3. ein r. Balken.

Drei Helme: I. Der Hirsch (alias Steinbock)wachsend, II. zum Stammwappen, III. ein Busch vondreimal drei Federn abwechselnd s., r., s.

D e ck e n : I. u. II. #, s., III. r. s.

Bern.: Die S ö 1 d e r v. Prackenstein (s. unten)sollen das Stammwappen der v. P r a ck geerbt haben.

Prato.

(Freiherrn.)

Alexander v. Prato, aus Italien stammend, wurde1644 in den Freiherrnstand erhoben, welche Würdeseine Vettern v. P. schon 1639 erhalten hatten.

Puitschcr (Taf. 11.)

(Freiherrn.)

von Eschenburg. Franz Xav. Purtscher, ge-heimer Rath u. Appellg.-Präsident in Tirol, wurde 21.Jan. 1817 in den Adelstand erhoben. 1836, 14. Dez.erlangte die Familie den Freiherrnstand u. die Aufnahmein die Matrikel.

VII. Ergänzungsband.

Wappen: In # auf gr. Fuss eine s. Mauer mitoffenen Thor. Auf den Zinnen schreitend ein g. Greifmit einem ausgerissenen Eschenbaum in den Krallen.

Drei Helme: I. u. III. der Greif mit dem Baumwachsend , 2. ein # Adler, ebenfalls wachsend.

D e ck e n : #, g. S ch i 1 d h a 11 e r: zwei g. Greifen.

Prunner (Taf. 11.)von Hirschbrunn. Von diesem landständischenGeschlecht lebt noch ein männliches Mitglied alsPriester zu Mauls in Tirol.

Wappen: Geviertet von lt. u. G. 1. u. 4. auf gr.Berg ein g. Springbrunnen in drei Kaskaden, 2. u. 3.an s. Stufen-Mauer aulspringend ein :#: Hirsch.

Auf dem Helm zwischen einem # Hirschgeweihein s. Passionskreuz,

D e ck e n : r., g. u. #, g.

Klcca liona (Taf. 11.)von Reichenfels, Karl Joseph It., Ohrist Waldmeisterzu Fleims in Tirol, erhielt 1754 mit seinem Vetter FranzAntun R. den Adel mit obigem Prädikat. Die Familieblüht zu Cavalese in Welschtirol.

Dem Diplom nach ist Feld 1. u. 4. gold u. 2. u.3. blau mit s. Arm u. g. Sternen. Die Decken b. g.

Feld 2. u. 3. soll demselben Diplom nach dasS tammwappe n sein, welches ein Riccabona alskaiserl. Hauptmann von K. Max erhalten habe.

KoSlilllli.

Das ganze Geschlechtsämmtliche Oheimen, Neffenund Kinder Rosmini" wurden 1672 in den Adelstand er-hoben.

Kossl (Taf. 11).

(Freiherrn.)

von St. .Juli an ahaben zu St. Juliana bei Vigoihre Heimath, sind von da nach Bozen gekommen, Dok-tores geworden und haben sich.adelich verheuratet, sindallweg vom Volk für Edelleute geehrt worden" (vonMayerholen). 1678 landsländisch. Johann Franz v. R.hat 1720 den Freiherrnstand erhalten. Peler UlrichFrhr. v. R. zu St. J. ist 1780, 36 Jahre alt, als Obrist-lieutenant und Kommandant zu Konstanz gestorben; hatzwei Söhne hinterlassen und eine Tochter, so sich aneinen Freiherrn von Mont in Graubünden verheurafhet.

Stamm wappen: in S. ein r. Löwe. Freiherr-liches Wappen: Geviertet mit dem Stammwappen undeinem von G. u. R. wellenweise fttnisn 1 getheilten Feld(alias in lt. drei s. Flüsse). Kleinod unbekannt.

Kost,

(Freiherrn.)

Uradel in Tirol, vormals von Puchen stein ge-nannt. Nach dem Verkauf von P. zogen sie aufSchlossRost und nannten sich davon. Im J. 1731 wurde eineLinie in der Person des Johann Gaudcry Frhr. v. It., Feld-marschall-Lieutenant, in den R.-Grafenstand mit demPrädikatvon Buch enstein" erhoben.

Ob die 1738 gefreiten Brüder Leopold und GeorgAnton v. Rost zu Aufhofen, Kehlberg undRothwünkl zu diesem Geschlecht gehören, vermagich nicht zu behaupten.

Saracini (Taf. 11.)

(Grafen.)

von Beifort. Leonhard Sigmund S. v. B. wurde 1731von Oesterreich gegraft.

Wappen: R.-bordirt, in B. drei, 2. 1., gekröntee. Löwenköpfe, die oberen gegeneinander. Auf demHeim ein gekr. g. Löwenrumpf.

Decken : b., g. u. r., g.

Sardagiia. (Taf. 11).

-* (Freiherrn.)

V.B. Sardagna de H o ch e n s t e i n, publ. J.Notarius, civis origin. et patricius Tridentinus führte

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