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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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TIROLER ADEL (ständisch).

Hnillenlierg

sind 1812 im Mannesstamm erloschen. Siehe tirol. Adel.

Kripp

von Freudenegg. Durch Güte des Hrn. v. Hueber-Florspnrg in Ulm. habe ich eine im Besiz desselben be-findliche Kripp'sctie Familienkronik in Mss., die von 1335bis 1713 reicht, benüzen können. Sie beginnt mit HeinrichKripp, Salzmayer zu Hall u. s. w., enthält eine Abschriftdes AdcJsbriefes vom römisch. König Dlax dd. Innsbruck20. Mai 1489, für Pank ratz Kripp v. Freudenegg,ferner den Adelsbrief für Wolfgang u. Sigmunddie Khrippen, Gevettern, vom selben Kaiser, dd.Füssen 22. April 1498. In dem lezteren Briefe werdendie beiden Wappen, so bisher neben einander geführtworden, vereinigt, nemlich:im rotlien scliilteein weiss? Krippen in a ch t gelb S t e k h e.ngezäumet" undein weisser schilt darinein schwartzer P a ch seh rembsweis, derkhundtsach genannt".

Die z w c i Helme mit ihren Kleinoden werdengekrönt.

dd. Linz 5. Juni 1529 erlaubt Ferdinand, König zuHungarn und Böhmen, den Vettern Christoff und Sig-mundt den K h r i p p;e n auf ihrem Schild in Zukunftstatt des Stechhelms, so sie bishergeführt, einenThur-nierhelm" zu sezen.

Der Leztc in besagter Kronik eingetragene, ist FranzWilhelm Kripp v. Freidenegg, Oberst im schwäbischenKrcis-ltegimcnt Fugger-Kürassier, so 1713 ohne Erbenverstorben.

Nacli Privat-Notiz lebt 1858 noch ein Hr. v. Krippv. F. als Professor in Innsbruck.

Hilbeck (Taf. 10.

(Freiherrn)

(1839.)

von Kübau, stammen aus dem Trierischen. DieBrüder Karl Friedrich (geb. 1780, f 1855, als k. k.Reichsrathspräsident) u. Alois (geb. 1787, f 1850 alsk. k. Holrath) wurden 29. Merz 1825 in den Österreich.Freiherrnstand erhoben. Ersterer hatte 20. Okt. 1816den Ritterstand, u. 29. Okt. desselben Jahres die tirolerMatrikel erhalten, 1828 auch in Böhmen und Mähren,1845 in Steiermark u. 1847 in Siebenbürgen das Inkolaterworben. Lezterer, Frhr. Alois v. K., wurde 24. Nov.1839 in Tirol immatrikulirt.

Wappen: In B. eine gestürzte s. Spize, in wel-cher ein gekr. # Doppeladler.

Drei Helme: 1. u. III. Drei Federn, b., s., b.,II. der Doppeladler.

D e ck e n : I. u. III. b., s., II. #, s.

Bern.: Das Wappen ist jedenfalls eines der besten,das in neuerer Zeit erlunden worden.

Htiepacli. (Taf. 10.)

Vor dem Wappen mit Herzschild und drei Helmen,führten die v. K. einen mit dem lv u e p ach'sehen u.R i e d'schen Wappen gevierteten Schild, und auf dem-selben die zwei dazugehörigen Helme, wie hier auf derTafel zu sehen.

kalcliardliijg. (Taf. 10.)

Der Unterhauptmann auf Schloss Tirol, Zacharias L.,wurde 1742 mitvon Eichberg und Lizignad" geadelt.Das Wappen ex diplomale ist so wie auf der Tafel.

Das Geschlecht ist 1816 im Mannstamm f.

Inntn (Taf. 10.)

von Büchsenhausen. Michael, Johann u. Josephvon Lama wurden 1708 mitvon u. zu Pichsen-hausen" in den Reichsritterstand erhoben. Pichsen-

hausen, ein Edelsiz bei Innsbruck, gehört jezt nichtmehr den v. L., sie führen aber noch das Prädikat davon.

Das Ii i e r gegebene Wappen ist das richtige.

kaiiner (Taf. 10.)

Zu Moos und Vesten stein. Adelsbestätigungvon Erzherzog Ferdinand für Adam L. z. M., seinenHofpfennigmeister, dd. Innsbruck 2. Juli 1586.

Die Lanser führten das aitenbur g'sche Wappenfrüher in anderer Weise mit dem ihrigen vereint, nem-lich statt durch Viertung einfach durch Theilung, obenStammwappen, unten Altenburg, wie hier auf der Tafel.

(Siebm. N. 116. gibt das obere Feld gold satt s.)

Es gibt in Tirol noch ein anderes Geschlecht Lann-ser, das auch aus dem Eppan stammt, wie die obigenLanser z. Moos, u. das 1608 eine Adelsbestätigung erhielt.

Es wird mir noch von Seite eines tiroler Genealogendie Vermuthung ausgesprochen , dass diese Lannserv. J. 1608, und nicht die Lanser zu Moos in die TirolerMatrikel eingetragen seien. Ich werde ihr Wappenunten in der II. Abtheilung einschalten.

Liircliei' (Taf. 10.)zu Eisseck (nicht von Eissank). K. Rudolf II. erhobdd. Prag 17. Mai 1604 die Gebrüder Andreas, Johannu. Kaspar, die Lärcher, unier Verbesserung ihres Wappensin den Reichsadelstand.

Wappen: In G. ein Schrägbalken mit drei g.Lerchen (in Gestalt der Adler gezeichnetj belegt.

Kleinod: ein Flug in Farben u. Figur desSchilds.

Decken: #. g.

keiss (Taf. 10.)von Leimburg. Paul L e ü s s, kaiserl. Hofbuchhalter,erhielt nebst seinen Vettern am 22. Jan. 1624 eine Be-stätigung des seiner Familie unterm 16. Jan. 1591 er-theilten Adels.

Das Wappen ex diplomate ist richtig so wie hierauf der Tafel. Der Greif auf dem Helm hat nichts inden Krallen.

kiekt entliurn

(Freiherrn) siehe: A s ch a u e r.

kodier.

Der österr. Hauptmann Franz Anton Locher vonLindenheim wurde 1739 böhmischer Ritter. Wahrschein-lich gehörte selber zu der Familie, welche 1705 vomFürsten v. Eggenberg den Adel erhalten hatte.

auch

kodron,

(Grafen.)

f tirol. Adel unter M o n t a n i.

kiitteroti.

L., Pfleger und Gerichtsverwalter1737 mit v. Langenthal ge-

Joh. AndreaszuSalurn, wurdeadelt.

Malaiiott.

Karl v. M. erlangte 1702 mit seinen Brüdern Antonu. Leopold den Ritterstand mitvon C a l d e s ". Ge-org u. Sebastian v. M. wurden mit demselben Prädikat1729 in den böhmischen Rittersland erhoben.

Die vordere Hälfte des Schildes und das Kleinodsind von dem Wappen der f v. Caldes (siehe diesebeim f tirol. Adel").

Ulamnilng,

(Grafen.)

siehe auch oben im E. B. beim bayr. Adel. Das Datumdes Freiherrnstandes vom K. Leopold soll heissen 1672(statt 1792).

Martini. (Taf. 10.)

(Freiherrn.)

Das freiherrliche Wappen folgt hier auf der

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