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BAYERISCHER ADEL. FREIHERRN.
oder 1790 hinzukam, so müsste der Löwe im Herzschilddas „sprechende" Stammwappen sein.
La Koclie (Tafel 6),
Du Jarrys de, stammen aus Limousin. Mit LouisSeigneur du jarris de la Roche (geb. 1698) verpflanztesich die Familie nach Deutschland. Derselbe trat inDienste des Bischofs von Lüttich (eines geh. Herzogs inBayern) starb als kurb. Generalmajor und Comthur desMichaelsordens. Er war von Kurfürst Max Joaeph IIIim bayer. Vikariate in den R.-Freiherrnstand erhobenworden.
(Siehe auch badischer Adel). Die Baume im Wappensollen Eichen (nicht Linden) sein.
Unterm 22. Okt. 1855 haben S. M. König Max II.geruht, die erbliche Adelswürde auf die beiden legiti-mirten Söhne des Freiherrn Max Kaspar du Jarrys vonla Roche — Max und Alexander zu übertragen.
Lattalle
schreiben sich Frhrn. von Loisenthal.
Ijnssberg. (Tafel 6.)
Das Stammwappen folgt hier aut der Tafel.
Der R.-Freiherrnstand datirt (nach dem Frhl. Taschen-buch 1856) v. J. 1664.
Eben dasselbe sagt p. 384 Das Stamm wappensei ein g. Passionskreuz in im gräfl. Taschenbuch,dagegen wird behauptet, dass das Feld mit der Spizedas Stammwappen sei.
In Manuscripten des kürzlich verstorbenen bekanntenHistorikers u. Sprachforschers v. Lassberg habe ichdas Wappen gewöhnlich der Art gesehen: Schild ge-theilt, oben in # ein g. Kreuz, unten in S. eine r.Spize.
lieifiier (Tafel 6.)auf Ncubeurn, stammen aus Steiermark. Michael L.war Berg-Gerichts-Verwalter zn Oberzeyring. Sein SohnHans L. erhielt 1647 einen Wappenbrief u. Adam L, 3.Juli 1651 den Reichs-Ritterstand. Derselbe wurde demKajetan Ignaz v. L. dd. Wien 24. April 1795 erneuertu. v. K. Franz Joseph I. unter Hinzufügung eines II.Helms 14. Nov. 1851 bestätigt.
S. M. K. Max II. von Bayern, erhob den AlbinKristian Alois v. L. dd. Brückenau 30. Juli 1856 in denFreiherrnstand.
Der Gefreite war durch Heirat mit der Erbtochterdes lezten Grafen von Preising — Hohenaschau(s. d.) in den Besiz der Güter dieser Linie gelangt, vondenen er jedoch nur Neubeuern' am Inn eigenthümlichbehielt, dagegen Hohenaschau und Wildenwarth an GrafBassenheim veräusserte.
Wappen: Geviertet vonB. u. jjimit s. Herzschilddarin eine r. Rose. 1. u. 4. eine s. Lilie, 2. u. 3. eingekrönter g. Löwe.
Zwei Helme: I. ein geharnischter Mann wach-send, in der Rechten eine Lanze, in der Linken einens. Schild mit r. Kose haltend. II. der Löwe wachsend.
D e ck e n : r., und #, g.
(Aus Originalen der F'amilie. In der Blasonirung desWappens im F'reiherrndiplom ist die Benennung derDecken gänzlich vergessen worden.)
Tremmen.
Der jülieh-bergiscKc geh. Rath, Wilhelm SebastianL. wurde 1766 geadelt, 1777 gefreit.
lierchenfcld (Tafel 6.)
— Aham. Vergleiche oben bei den Grafen Lerchen-feld. — Das brennbergische Wappen kam 1616 an dieL. — Freiherrndiplom v. J. 1653.
Das S t a m m w a p p e n u. das mit dem brenn-bergischen vermehrte vom J. 1616 folgt hier auf derTafel.
Ijeupreelitliig
werden von Hund nicht zum Turnieradel gezählt.
Ijlebert Tafel 6.)sch rieben sich früher Lieber. Ein Siegel des WilhelmLieber fürstl. passau. Truchsess v. J. 1562 zeigt dasStammwappen in der auf der Tafel gegebenenWeise.
liUgenau (Tafel 6.)
Bedienen sich jezt des freiherrlichen Prädikats —auf welchen Grund hin ist mir unbekannt.
Das Wappen ist beim bayr. Adel unter den Edel-leuten beschrieben worden.
lilnden (Tafel 6.)auf Bühl, steht ein Major a. D. im k. b. Militärhand-buch. Ueber dies Geschlecht finden sich ausführlicheNotizen beim würtemb. Adel.
lioe. (Taiel 6.)
Wie ich bereits beim preuss. Adel S. 17 angeführt,haben die Loe ein kaiserl. französisches Grafendiplom(dd. 15. Juni 1808) und ein vermehrtes Wappen erhalten.Von diesem Titel soll ein Freiherr v. L. bei seinerVermählung mit einer Gräfin Arko in Bayern injüngster Zeit Gebrauch gemacht haben.
Das Wappen hat einen gevierteten Schild. 1. in B.ein g. Spiegel um den sich eine s. Schlange windet(napol. - heraldisches Zeichen der Grafen Senatoren),2. Loe (wird in der Beschreibung im grand armorial„une cornihre de sable dentelee aux deux bouts" ge-nannt.) 3. G. mit breiter r. Bordur, die mit acht s.Muscheln belegt ist, u. 4. in R. drei 2. 1. g. Kanarien-vögel,
Auf dem Schild die Toque und um denselben dieg. Verzierungen u. der g.-getütterte b. Mantel.
Die preussischen Grafen, s. a. 0.
Iiupin
Im Schild muss das # vorne sein. Der Umstand,dass in der neueren Abbildung bei TyroffVI. 100 (nachwelcher das Wappen auf Tal. 45 des bayr. Adels ent-worfen ist) das S. vorne ist, wird höchst wahrscheinlichdarin seinen Grund haben, dass das W appen bei Siebm.V. 28 auch das Silber rechts hat. Hiebei ist aber zubemerken, dass das ganze Wappen dort nach Links ge-kehrt ist, und demnach das jj: auch vorne ist.
(Siehe d. Geschlecht auch beim würtemb. Adel E. B.)
Louiseiitlial
siehe L a s a 11 e.
Magerl.
Die Magerl sind salzburgischc Bürgersleute ge-wesen. Der erste Wappenbrief' ist v. 1514.
Abraham Magerl ist auf Wegleuten landsässig ge-worden u. geadelt vom K. Karl V.
Marschall*.
von Ost heim, siehe auch beim sächs. Adel. DemWappen nach wäre auf Stammsgenossenschaft mit denv. Giech zu schliessen.
Marschall
von Altengottern. Siehe Näheres beim sächsischenAdel unter den Grafen und Edelleuten.
Mayr.
Im Dekretenbuch finde ich angeführt: „Ihro churf.drt. (Max Emanuel) haben den Herrn Marxen vonM a y r als dero geheimben Rhatt sambt descendenten etc.vndern 1. Oktobris 1692 in den FVeyherrnstandt er-hoben."
Mergenhaum
sind mit dem Gefreiten wieder erloschen.
Mes*ina.
Im neuesten (XX.) Bande von Tyr. bayr. Wppb'sind die Sterne im Schrägbalken gold angegeben.