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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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BAERISCHER ADEL. FREIHERRN.

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Briesseitbeck (Taf. 5).

Das 'Wappen Ottenhofen siehe beim t bayer.Adel.

Das Stammwappen folgt hier nach einem altenGrabstein.

Grosseliedel.

Das kurbayer. Freiherrndiplom d. d. 31. Januar 1691lautet für den Landsassen zu Perkhausen und Aiglspach,Franz Gross ehedel.

Gruben

stammen aus dem Kölnischen und sind ganz verschiedenvon den v. Gruben in Pommern.

Konstantin Gr. kurkölnischer geh. Rath wurde 1776geadelt.

Gugler.

21. Aug. 1660 wurden von Kurfürst Ferdd. Mariaden Gebrüdern Georg und Franz G.Handelsleith zueMinchen auf Vorweisung des Jhenen erteilte kaiserl. Di-plomatis" erlaubt sich des Adels-Prädikats zu gebrauchen.

23. Juni 1660 ist Franz Gugler, Handelsmann zuMünchen in den Adelstand der Karlande erhoben worden.

20. Jenner 1669 erhieltGeorg kugler und des-sen Desccndenten das Prädicat von und zur Zeil-Ii o u e n".

Diese drei Antraben aus dem kurb. Dekretenbuch(M. 66).

Günther.

Der Gefreite starb ohne männliche Erben und istmit ihm das Geschlecht wieder erloschen.

<Hiiiti])]ieiilierg (Tafel 6).

Von diesem Geschlecht dienen 1858 eilf allein inder bayer. Armee, und zehn im Civil.

Das Stammwappen folgt hier nach altem Origi-nale. Ueber die See- eder Lindenblätter, resp. derenForm habe ich in denGrundsäzen" S. 27. Fig. 153 u.154 Mehreres beigebracht. Ferners finden sich Notizenund Berichtigungen in Betr. des Wappens beim würt-temb. Adel S. 7 ff. und ich habe hier das freiherrlicheWappen wie es sein soll gleichfalls in die Tafel auf-genommen.

Guttenberg.

Von diesem fränkischen Turniergeschlechte dienengegenwärtig neun in der bayer. Armee.

Gyllenstorm (Taf. 5.)

Johann wurde 21. Sept. 1678 in den schwedischen Adel-stand erhoben *). Das Wappen ist nicht verändert wor-den, wie die Abbildung des Wappens der v. G. aus demschwedischen "Wappenbuche S. 32 Nr. 956 beweist.

HtiHelin

ut puto mit dem Frhr. Casimir v. H., Bischof von Cher-sones, der den 5. Juni 1817 zu Rom das bayerische Kon-kordat unterzeichnete, im Mannstamm t-

Hallhcrg.

Der einzige des Geschlechts in Bayern ist gegenwär-tig der unter dem NamenEremit von Gauting" bekannte88jährige Reisende, N. Frhr. v. II.

Harold.

Ludwig Harold, k. b. Kriegsministerialrefcrent erhielt1813 den persönlichen Adel. Später scheint dieAbstammung vom uralten schottischen Geschlechte die-ses Namens aufgefunden worden zu sein.

*) Gelegentlich Bemerke ich hier, dass in dem schwedischen Wap-penbuch v. J. 1830 allein 83 adelige Geschlechter aufgeführt wer-den, deren Namen mit Gyhlen, Gyllen. sc. Golden aiifangt, z. B.GyldenKrantz, Gyllenbögcl, Gyllenpalm, Gyllentkjiild etc. etc.

Hauer.

Der k. k. Rath Franz Joseph H. in Wien wurde 1732in den rittermässigen Adolstand erhoben. Dessen SohnFranz Valerian v. II. fürstl. badischer Hofrath erhielt1792 vom bayer. Vikariate den R.-Freiherrnstand.

llaugivitz.

Siehe auch beim preuss. und mecklenb. Adel.

Herding;

Johann und Heinrich, Gebrüder v. H. erhielten 1636 Be-stätigung, resp. Erneuerung ihres Adels. Sie standen inReiffenberg- u. Schwarzenbergischen Diensten und beglei-teten ihren Herrn ins Exil nach Lothringen. Die Fhtmiliegibt an 1695 den Freiherrnstand erhalten zu haben.

Heidegg.

Das Wappen mit den zwei Helmen gehört eigent-lich Zweigen einer und derselben schweizerischen Ehmiliev- Heidegg zu, welche gleichen Schild und verschiedeneKleinode (die Hörner u. die Zirbelnuss führten.

Anno 1505 kam ein Erhard Heidegger, der von denalten Freiherrn abstammen wollte, aus Nürnberg nachZürich und verbürgertc sich datelbst. Von den Nach-kommen dieses Erhard zeichneten sich einige in militär-ischer und wissenschaftlicher Hinsicht voriheilhaft ausund zwei derselben wendeten sich wieder nach Deutsch-land und schrieben sichHeidegger von Heidegg". Dereine derselben starb ohne Nachkommen, von dem andernstammt der in Bayern rühmlich bekannte General Frhr.v. H.

Aus dem Wappen der alten schweizerischen Heideggund dem der Nürnberger Heidegger (welche ein ganzherab # u. g. gestreiftes Fräulein im Schilde führten)scheint das jezige nenere Wappen zusammengesezt wor-den zu sein.

Hessberg.

S. auch mecklenb. Adel.

Hettersilori'.

Das neue Wappen Puddenbrock-H e 11 c r s do r f fsiehe beim preuss. Adel sub Puddenbrock.

von der Heydte.

Siehe sächs. Adel.

Hohenhausen.

Stammen nach v. Ledebur aus Kolberg. Der Frei-herrnstand datirt vom 15. Jan. 1636 und 22. Nov. 1668.

Joh. Nep. Leonhard Frhr. v. H. k. b. Major hat am23. April 1824 im bayer. Michaels-Orden aufgeschworen.Das Wappen zeigt gegen das beim bayer. Adel S. 40Taf. 28. gegebene folgende Abweichungen. In Feld 1.sind zwei gekrönte r.-geflügelte Mohrenköpfe über einerg. Lilie (statt der gekrönten r.-gckleideten Rümpfe, Feld 3.geht im hintern Plaze die Theilung mit B. (statt mit S.)an; Feld 4. der halbe # Adler ist in S- (statt G.), undder Schach unten ist b., s. (statt b. g.). Die Federn aufHelm II. sind s., (statt g., #) und wächst vor den-selben ein s.Fuchs hervor. D e Decken sind g. undb , s. (statt r., g. und r., s.)

Als "Wahlspruch findet sich bei diesem Wappen:Lauream fert virtus honoris.

Hubci*

(Hueber) von M a u r n. Kaspar flueber, Bürger zuBrunegg in Tirol erhielt 1548 von K. Karl V. einenWappenbrief mit einem # Widder in G., Bartlme H.,Landschreiber zu Bozen und seine Brüder Kristof undKaspar wurden von Erzh. Ferdinand 1584 mitvonMaurn" geadelt. K. Leopold I. hat den Joh. Franz H.v. M. 1699 in den Freiherrnstand erhoben.

Von diesem Geschlecht ut puto Niemand mehr inBayern.

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