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7,Erg.-Bd., Lfg.1- (1859) [Ergänzungen und Nachträge zum Bayerischen Adel]
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BAYERISCHER ADEL. GRAFEN.

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Fe§t»Ioz/.a

geadelt 1615, Ritterstand 1677, Freiherrn 1680, Vikariats-Grafen 1790.

In München lebt 1856 Graf Sigmund P., k. Kämme-rer und Gutsbesizer.

Platt!

s. auch unter dem sächsischen Adel.

Platz

derweilen Keiner mehr in Bayern.

PletricH.

Keiner des Geschlechtes mehr in Bayern.

Poninski,

Brody von, s. auch beim preuss. Adel. S. 21.

Porti».

Von diesem Geschlecht dermalen Niemand mehr inBayern.

Preysing (Tafel 3.)

Die Linie Pr.-H o h e na s c h a u ist in neuester Zeitim Mannsstamm erloschen. Mit der Erbtochter kamendie Güter dieser Linie durch Ileurat an den Herrn v.L e i t n e r (s. unten bei den Freiherrn) welcher Hohen-aschau an den Grafen Bassenheim veräusserte.

Die noch blühenden Linien schreiben sich: Prey-sing-L ichtenegg und Pr.-Lichtenegg-M o o 8.

Ueber den Sittich, den die Preysing gegenwärtignoch auf dem Helm iühren, hat Ilund (II. 256.) eine he-raldische Anekdote uns aufbewahrt, von der ich hier Er-wähnung thun zu müssen glaube.

Als die Linie der Preysinger zu Wollnz ach,welche als Beizeichen den Sittich auf dem Helm zwischenden Hörnern führten, erloschen war, gab Kaiser Max I.den andern Preysingern zu Kopfsperg und zu Kro n-winkel die Freiheit den Sittich nun auch in ihr Klei-nod aufzunehmen. Die Herrschaft und die Lehen zuWollnzach aber zog der Kaiser selbst an sich, so dassden Preysingern wenig mehr als der Sittich von derErbschaft blieb. Da waren denn einige Preysing dieden Sittich aus Opposition nicht führten und unter ihnennamentlich Hanns von I'. zu Landshut gesessen; denberedete eines Tags ein Edelmannwarum denn er denSittich nit führe ?" sagte der Preysing trefflichhabenwir das Nest (i. e. "Wollnzach) nit, brauchen wir denVogel auch nit."

Pückler

s. auch preussischer Adel.

$nadt

siehe auch beim württemb. Adel.

Rechtlers;.

Siebm. II. 44 gibt ein "Wappen Rechberg, das mitdem vorliegenden Aehnlichkeit hat, aber doch eines an-dern Geschlechtes zu sein scheint.

Rottenhaii,

siehe auch krainer und görzer Adel.

Reisach (Taf. 3.)

Nach mir gewordener Mittheilung hat sich diegräfl. reisach'sche Familie nunmehr dahin geeinigt, mitHinweglassung aller späteren Zuthaten einfach das alteStammwappen zu fuhren. Dasselbe hat in S. (irrigB.) einen g. Balken, und das Ganze mit einem # Adlerbelegt, der auf gr. Dreiberg steht und einen gr, Zweigim Schnabel hält, auf dem Ilelm die Schildesügur.Decken: s.

(Siehe auch tirol. Adel S. 14).

Den 29. Jenner 1678 haben Ihre Cfst. drlt. MaxEmanuel dem Johann Franzen Reissacher das Prä-VII. Ergänzungsband.

dicatvon Reis ach" auf sein vnderth. bitten genedigstverwilligt. (Spezifikation über diejenigen Landständ undEinwohner so den bayr. Adelstand etc. erworben 16541710. Handschrift i. m. B.)

Salbarg.

Niemand mehr in Bayern. (Siehe auch krainer Adel.)

Sandizell (Tafel 3.)

In alten Urkunden auch Sanazell. Dominikusvon und zu Sandizell kurfürstlicher Kämmerer er-hielt den 16. Febr. 1677 den bayr. Freiherrnstand. R.-Grafen im bayr. Vikariate 1790.

Abweichend von der gewöhnlichen u. regelrechtenDarstellung, dergemäss die Decken wie die Schildesfar-ben # u. g. sinci, finde ich zuweilen die Decken r. unds. gemalt. So z. B. auch auf einem Stammblatt desRudolfus de Sandizell, Ingolstadt 161o, genau wie hierauf der Tafel.

Saporta.

Sind 1854 gänzlich erloschen mit Karolina Freifrauvon Rol s hausen, der Lezten d. GeschUchtes Saporta.

Sarenthein.

Keiner des Geschlechts mehr in Bayern. Vergl. übrigensdie Berichtigungen beim tirol. Adel S. 15.

Sauer

der Zeit Keiner mehr in Bayern.

Sayn

siehe auch preuss. Adel.

Schenk

von Castel sind im Mannsstammc ausgestorben. (S.auch württ. Adel S. 4.)

Schenk.

von Stauffenbcrg. Die gräfliche Linie ist seit 1833mit Klemens Gf'n. Sch. v. St. im Mannsstamm erloschen.

Schimborn (Tafel 3.)

Das Stamm wappen ist nach einem älteren Ori-ginale hier auf der Tafel gegeben.

Siehe über diess Geschlecht auch nassau. Adel S. 3.

Seean

dermalen Niemand mehr in Bayern.

Seiholtsdorlt (Taf. 3.)

Hanns Georg v. S. wurde durch kurbayr. Diplom24. Juli 1669 in den Freiherrustand erhoben. 1690 er-hieltdie gantze Familia" von K. Leopold I. den R.-Grafenstan.l.

Das Stammwappen ist nach einem Original Siegelaus dem J. 1468 hier abgebildet.

Seinsheim (Tafel 3.)

Das Stammwappen dieses Geschlechtes habeich hier nach einem alten Denkmale zu Hassfurt abge-bildet.

Seydewitz

siehe auch unter dem sächsischen Adel.

Seyssel d'Aix (Tafel 3.)sind (nach dem gräfl. Taschenbuch) seit 1. März 1375Marquis.

Das Wappen auf der Tafel ist aus demArmorialgeneral de l'Empire" 1812. Taf. 34.

Es hat nach Art der napoleon. Heraldik im rechtenObcrviertel das allgemeine Amtszeichen der vom Kai-ser ernanntenOlficiers de la maison de l'Empereur",nemlich in B. ein g. Giebel auf zwei g. Säulen und

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