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BAYERISCHER ADEL. GRAFEN.
Sockel ruhend. Zur Seite der Säulen stehen die Buch-staben X> und A (Domus Augusti).
Das Kreuz im 2. Viertel wird wol blosse Zuthatsein. Die untere Hälfte des Schildes enthält das Fami-lienwappen.
Auf dem Schild ruht die Grafenloque u. unter den-selben kommt der b. und g. Wappenmantel hervor.
(S. diess Geschlecht auch beim preuss. Adel S. 27.)
Spaur,
s. auch tirol. Adel.
Spreti, (Talei 3.)stammen aus Ravrnna wo sie zu den adeligen Geschlech-tern gezählt wurden. Die Schildesligur ist im Grafen-diplom als Tannenbaum benannt.
Das Wappen mit dem Rückschild der f Spretter v.Sprettenstein ist als eine personelle Composition zu be-trachten, die keinen historischen Hintergrund hat.
Slalilburg
sind 1809 bereits in; Mannstamm erloschen.
(Siehe Berichtigungen beim tirol. Adel (S. 16).
jStainlein
der 1830 Gegrafto war 27. Sept. 1815 von K. Max I. inden Adel- und Freiherrnstand erhoben worden.
Mtau Ifenherg
siehe Schenk von St.
Mtralileiilieim
führen den Beinamen Wasaburg; sind schwedischerAdel.
Taniieiilierg
sind 1846 im Mannstamm erloschen. Ausführlicheres s.beim tiroler Adel S. 16.
Tagdiei*
sind kein sehr altes Geschlecht. Christian Täscheraus Igis in Graubündten (geb. 1. Jan. 1671) war derUrgrossvater des jezigen Stammältesten. Sind durch Na-poleon I. gegTaft.
Die Familie ist gegenwärtig ganz nach Frankreichübergesiedelt.
Tauiltirclien
R.-Grafendiplom von K. Leopold I. für Joseph Wolffvon Taufkirchen zu Guttenburg und dessen Vettern v.J. 1684.
Thun
-Hohenstein siehe ausführlicher beim tirol. Adel.
Thum uml 'l'axis
und
Thum uml Valsatasina.
Von diesen beiden Linien lebt derzeit Niemandmehr in Bayern.
Weitere Nachlichten finden sich beim österreichischenAdel unter Tirol und Krain.
Törrlng (Tafel 3.)
Das Stamm wappen folgt hier nach einem altenGrabstein auf dem hl. Berg Andechs.
Trapp
dermalen keiner dieses Geschlechtes mehr in Bayern.Weitere Notizen siehe beim tiroler Adel S. 17.
UeheracKer (Tafel 3.)
Das Stamm wappen folgt hier nach einem altenManuscript des Klosters Raitenhaslach, woselbst derUeberacker viele begraben liegen.
Vierers (Tafel 4.)
Wolf Heinrich Viereckh erhielt ..auf vnterthiinigstesAnsuchen" vom Kurfürsten Ferdinand Maria dd. 28. Juli1663 die Erlaubnis sich „von Viereckh" schreibenzu dürfen. Dessen Söhne wurden 1692 gefreit. Grafenim bayr. Vikariat 1790.
Besizen gegenwärtig in Bayern noch Tutzing, Piilund Rösselsberg.
Die Figuren des Wappens sind keine Jagdhörner(wie sie häutig gefunden und benannt werden) sondern„Hacken" mit einem Nagel schräg überlegt. So wer-den sie in den mir zur Einsicht vorgelegenen Diplomenbeschrieben. Wahrscheinlich war die Figur in frühestenZeiten die Hausmark e der Vieregg und ging dannspäter in den Schild als Wappenfigur über.
(Siehe diess Geschlecht auch beim mecklenb. Adel.)
Volt
siehe R i en e c k.
Voltolint (Taf. 4.)v o n V a 1 e t i n o. In Bayern eingetragen 22. Jan. 1825.
Sollen nach anderer Angabe Voltelini (nichtVoltolini) heissen, und blühen unter dem erstem Namennoch als Edelleute in Tirol. Der Adel soll von K.Rudolf V. zu Endo des XVI. Jahrhunderts ertheilt wor-den sein.
Das Stamm wappen, wie es die v. V. noch füh-ren hat einen getheilten Schild, oben in # wachsendein g. Löwe, unten von S. u. B. dreimal getheilt. Aufdem Helm der Löwe wie im Schild. Decken:g. u. b., s.
Das gräfliche Wappen: Geviertet mit gekr.r. Herzschild, darin eine s. Lilie (Gartenlilie). 1. u. 4.in G. ein r. Adler, 2. u. 3. Stammwappen.
Drei Helme: I. drei s. Lilien mit gr. Stengel,II. der Adler gekrönt, III. der Löwe wie im Schild.Decken: rechts #, g., links b., s.
Wnlilkireli
Eine Linie ist in der Stadt Schaffhausen noch ge-genwärtig verbürgert.
Welsperg.
Dermalen Niemand mehr in Bayern. (Siehe tirolerAdel S. 19.)
WesterhoUl
hiessen früher v. Bönen, stammen aus Westphalen,verschieden von den v. Bönen in Pommern.
Friedrich Ludolf v. B. heurathete die ErbtochterWilhelmine Gräfin v. Westerholt und nahm in Folgekaiserl. Diplom v. J. 1779 Namen und Wappen der v.Westerhold an.
(Siehe auch preuss. Adel).
TVirlii).
Sind 21. Juni 1822 im Mannsstamm erloschen. Dasfreiherr). Wappen hat Siebm. v. 317 sub Wibsa.
W artenhei's |
siehe: Erbach.
TVolkenstein (Tafel 4.)
siehe ausführlicher beim tiroler Adel S. 19.
Ihr Stammwappen folgt hier auf der Tafel.
Ysenburg
siehe Isenburg.
Yrjüeh (Tafel 4.)
-Pienzenau. DD. 21. August 1857 haben S. M. KönigMax II. den Grafen S. E. A. v. Yrsch, dessen MutterKaroline die Leztc des Geschlechts vonPienzenau, dieBewilligung zur erblichen Annahme von Wappen undNamen dieses altbayerischen Turnier - Geschlechtes'er-theilt.